Bookbot

Das Café der Existenzialisten

Boekbeoordeling

Meer over het boek

Wie macht man Philosophie aus Aprikosencocktails? Für Sartre kein Problem: Er schöpft aus Schwindelgefühl, Voyeurismus, Scham, Sadismus, Revolution, Musik und Sex. Sarah Bakewell erzählt mit Leichtigkeit, wie der Existenzialismus zum Lebensgefühl einer Generation wurde, die nach radikaler Freiheit und authentischer Existenz strebte. Im Café Bec-de-Gaz in Paris 1932 sagt Raymond Aron zu Sartre: "Wenn du Phänomenologe bist, kannst du über diesen Cocktail sprechen, und das ist dann Philosophie!" Dieser Satz markiert den Beginn einer Bewegung, die Jazz-Clubs und Cafés eroberte, Musiker und Schriftsteller inspirierte, das Bürgertum empörte und Feminismus, Antikolonialismus sowie die 68er-Revolte befruchtete. Bakewell erzählt erstmals die Geschichte der Existenzialisten, mit einem Fokus auf die Antipoden Heidegger und Sartre – der eine in seiner Hütte im Schwarzwald, der andere in Pariser Cafés schreibend. Auch Edmund Husserl, Maurice Merleau-Ponty, Simone de Beauvoir, Albert Camus, Iris Murdoch und viele andere kommen zu Wort. Am Ende verlassen die Protagonisten das Café, doch Bakewells meisterhafte Kollektivbiographie erweckt sie wieder zum Leben und lässt uns an ihren Gesprächen über Sein, Freiheit und Aprikosencocktails teilhaben. Santé!

Een boek kopen

Das Café der Existenzialisten, Sarah Bakewell

Taal
Jaar van publicatie
2018
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback),
Staat van het boek
Goed
Prijs
€ 3,19

Betaalmethoden

4,3
Zeer goed
11970 Beoordelingen

We missen je recensie hier.

Taal
Duits
Uitgever
Beck
Jaar van publicatie
2018
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
448
ISBN10
3406724795
ISBN13
9783406724794
Reeks
Eerste editie
2016
Oorspronkelijke titel
At the Existentialist Café: Freedom, Being, and Apricot Cocktails
Beoordeling
4,25 van 5
Aantekening
Wie macht man Philosophie aus Aprikosencocktails? Für Sartre kein Problem: Er schöpft aus Schwindelgefühl, Voyeurismus, Scham, Sadismus, Revolution, Musik und Sex. Sarah Bakewell erzählt mit Leichtigkeit, wie der Existenzialismus zum Lebensgefühl einer Generation wurde, die nach radikaler Freiheit und authentischer Existenz strebte. Im Café Bec-de-Gaz in Paris 1932 sagt Raymond Aron zu Sartre: "Wenn du Phänomenologe bist, kannst du über diesen Cocktail sprechen, und das ist dann Philosophie!" Dieser Satz markiert den Beginn einer Bewegung, die Jazz-Clubs und Cafés eroberte, Musiker und Schriftsteller inspirierte, das Bürgertum empörte und Feminismus, Antikolonialismus sowie die 68er-Revolte befruchtete. Bakewell erzählt erstmals die Geschichte der Existenzialisten, mit einem Fokus auf die Antipoden Heidegger und Sartre – der eine in seiner Hütte im Schwarzwald, der andere in Pariser Cafés schreibend. Auch Edmund Husserl, Maurice Merleau-Ponty, Simone de Beauvoir, Albert Camus, Iris Murdoch und viele andere kommen zu Wort. Am Ende verlassen die Protagonisten das Café, doch Bakewells meisterhafte Kollektivbiographie erweckt sie wieder zum Leben und lässt uns an ihren Gesprächen über Sein, Freiheit und Aprikosencocktails teilhaben. Santé!