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Unser Europa

65 Thesen

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Vor der Ankunft der Weltkrise war Europa bereits in der Krise. Es hatte weder sein Ziel erreicht, den Prozess der metanationalen Einigung voranzutreiben, noch die Nationen zu integrieren, die aus der Auflösung des sowjetischen Imperiums hervorgegangen sind. Die weltweite Wirtschaftskrise droht nicht nur, die europäische Krise zu verschärfen, sondern auch Europa selbst zu zerfallen. Dennoch, „wo das Risiko wächst, wächst auch das Heil“, sagte einer der größten europäischen Dichter (Hölderlin). Edgar Morin und Mauro Ceruti laden uns genau zu einem Denken und einer Politik des Heils ein. Sie skizzieren ein leidenschaftliches Porträt unseres Europas, seiner ambivalenten Geschichte, die zwischen Zivilisation und Barbarei geschmiedet wurde, und fragen, wie wir das Risiko der Lähmung und Zerstreuung bannen können, und zeigen damit, dass die Gründe für die Hoffnung paradoxerweise in den Gründen für die Verzweiflung verwurzelt sind.

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Unser Europa, Edgar Morin

Taal
Jaar van publicatie
2018
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(Paperback)
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Titel
Unser Europa
Ondertitel
65 Thesen
Taal
Duits
Uitgever
Turia + Kant
Jaar van publicatie
2018
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
100
ISBN10
3851329007
ISBN13
9783851329001
Reeks
Aantekening
Vor der Ankunft der Weltkrise war Europa bereits in der Krise. Es hatte weder sein Ziel erreicht, den Prozess der metanationalen Einigung voranzutreiben, noch die Nationen zu integrieren, die aus der Auflösung des sowjetischen Imperiums hervorgegangen sind. Die weltweite Wirtschaftskrise droht nicht nur, die europäische Krise zu verschärfen, sondern auch Europa selbst zu zerfallen. Dennoch, „wo das Risiko wächst, wächst auch das Heil“, sagte einer der größten europäischen Dichter (Hölderlin). Edgar Morin und Mauro Ceruti laden uns genau zu einem Denken und einer Politik des Heils ein. Sie skizzieren ein leidenschaftliches Porträt unseres Europas, seiner ambivalenten Geschichte, die zwischen Zivilisation und Barbarei geschmiedet wurde, und fragen, wie wir das Risiko der Lähmung und Zerstreuung bannen können, und zeigen damit, dass die Gründe für die Hoffnung paradoxerweise in den Gründen für die Verzweiflung verwurzelt sind.