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Erinnerungen

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Willy Brandt war ein prägendes deutsches Schicksal des 20. Jahrhunderts, dessen Erinnerungen in sieben Kapiteln die verschiedenen Stationen seines Lebens nachzeichnen: Jugend, Emigration, Rückkehr, Machtkämpfe, Kanzlerschaft, Ostpolitik und die Zeit nach der Macht. Diese Kapitel bilden ein personalisiertes Kompendium der Zeitgeschichte. Besonders eindrucksvoll sind seine Schilderungen aus der Zeit des Kalten Krieges, wie etwa sein Besuch in Erfurt, wo er auf den steifen Willy Stoph traf, der sich nur im Verlautbarungsstil äußern wollte und die Mauer als "Akt der Menschlichkeit" bezeichnete. Brandt schloss das Buch im Frühjahr 1989 ab, als er politisch unabhängig war. Während der Drucklegung im November 1989 fügte er eine vorsichtige Nachschrift über die Wende in der DDR hinzu, betitelt mit "Nichts wird, wie es war". Mit scharfem Blick und voller Sensibilität analysiert Brandt sich selbst, seine Wirkung und seine Zeitgenossen. Trotz persönlicher Verletzungen, wie Adenauers abwertendem Kommentar zu seiner Herkunft, bleibt er nie verletzend. Dieses handliche Taschenbuch sollte in keiner Bibliothek fehlen.

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Erinnerungen, Willy Brandt

Taal
Jaar van publicatie
1990
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(Hardcover),
Staat van het boek
Beschadigd
Prijs
€ 0,21

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3,9
Zeer goed
38 Beoordelingen

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Titel
Erinnerungen
Taal
Duits
Uitgever
Ferenczy
Jaar van publicatie
1990
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
512
ISBN10
3549073534
ISBN13
9783549073537
Reeks
Beoordeling
3,9 van 5
Aantekening
Willy Brandt war ein prägendes deutsches Schicksal des 20. Jahrhunderts, dessen Erinnerungen in sieben Kapiteln die verschiedenen Stationen seines Lebens nachzeichnen: Jugend, Emigration, Rückkehr, Machtkämpfe, Kanzlerschaft, Ostpolitik und die Zeit nach der Macht. Diese Kapitel bilden ein personalisiertes Kompendium der Zeitgeschichte. Besonders eindrucksvoll sind seine Schilderungen aus der Zeit des Kalten Krieges, wie etwa sein Besuch in Erfurt, wo er auf den steifen Willy Stoph traf, der sich nur im Verlautbarungsstil äußern wollte und die Mauer als "Akt der Menschlichkeit" bezeichnete. Brandt schloss das Buch im Frühjahr 1989 ab, als er politisch unabhängig war. Während der Drucklegung im November 1989 fügte er eine vorsichtige Nachschrift über die Wende in der DDR hinzu, betitelt mit "Nichts wird, wie es war". Mit scharfem Blick und voller Sensibilität analysiert Brandt sich selbst, seine Wirkung und seine Zeitgenossen. Trotz persönlicher Verletzungen, wie Adenauers abwertendem Kommentar zu seiner Herkunft, bleibt er nie verletzend. Dieses handliche Taschenbuch sollte in keiner Bibliothek fehlen.