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Gesetz und Gnade

Der Galaterbrief

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Der Brief an die Galater ist das Zeugnis des Apostels Paulus für das große Ziel, das jeder Mensch erreichen soll: die Bestimmung, die ihm vom Schöpfer zugedacht wurde. Diese Bestimmung ist Jesus Christus, denn nur in Ihm findet der Mensch seine endgültige Ruhe und Vollendung. Paulus identifiziert zwei Haupthindernisse auf dem Weg zu diesem Ziel: die Religion als menschliche Ordnungskraft und die Gesetzlosigkeit, die zur autonomen Selbstbestimmung führt. Beide Hindernisse entspringen dem menschlichen Wunsch, das eigene Schicksal selbst zu bestimmen und dabei wenig aufzugeben. Im Judentum entwickelte sich die Religion aus der Überlieferung, begann jedoch mit der verbindlichen Weisung Gottes durch das Alte Testament und die Torah. Diese stellt eine Gesetzessammlung und Handlungsanweisung dar, die den Bund mit Gott dokumentiert und offenbart, was Er will. Paulus betont, dass man nur dann dem Willen Gottes entsprechen kann, wenn man es vom Ziel her will, das in Jesus Christus liegt. Die Torah spricht nicht direkt vom Messias, sondern zeigt, dass es unmöglich ist, ihren Forderungen gerecht zu werden. Sie diente dem Bund, um Israel Gott näherzubringen. Da Israel den Bund nicht halten konnte, kam es zur Entfremdung. Der Mensch muss erkennen, dass er Gott immer etwas schuldig bleibt und dass Gott selbst die Gerechtigkeit für ihn bewirken muss. Der Galaterbrief dokumentiert das Heil aus der Treue zu Christus.

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Gesetz und Gnade, Roman Nies

Taal
Jaar van publicatie
2018
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(Hardcover)
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Titel
Gesetz und Gnade
Ondertitel
Der Galaterbrief
Taal
Duits
Auteurs
Roman Nies
Uitgever
tredition
Jaar van publicatie
2018
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
186
ISBN10
3746959764
ISBN13
9783746959764
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Aantekening
Der Brief an die Galater ist das Zeugnis des Apostels Paulus für das große Ziel, das jeder Mensch erreichen soll: die Bestimmung, die ihm vom Schöpfer zugedacht wurde. Diese Bestimmung ist Jesus Christus, denn nur in Ihm findet der Mensch seine endgültige Ruhe und Vollendung. Paulus identifiziert zwei Haupthindernisse auf dem Weg zu diesem Ziel: die Religion als menschliche Ordnungskraft und die Gesetzlosigkeit, die zur autonomen Selbstbestimmung führt. Beide Hindernisse entspringen dem menschlichen Wunsch, das eigene Schicksal selbst zu bestimmen und dabei wenig aufzugeben. Im Judentum entwickelte sich die Religion aus der Überlieferung, begann jedoch mit der verbindlichen Weisung Gottes durch das Alte Testament und die Torah. Diese stellt eine Gesetzessammlung und Handlungsanweisung dar, die den Bund mit Gott dokumentiert und offenbart, was Er will. Paulus betont, dass man nur dann dem Willen Gottes entsprechen kann, wenn man es vom Ziel her will, das in Jesus Christus liegt. Die Torah spricht nicht direkt vom Messias, sondern zeigt, dass es unmöglich ist, ihren Forderungen gerecht zu werden. Sie diente dem Bund, um Israel Gott näherzubringen. Da Israel den Bund nicht halten konnte, kam es zur Entfremdung. Der Mensch muss erkennen, dass er Gott immer etwas schuldig bleibt und dass Gott selbst die Gerechtigkeit für ihn bewirken muss. Der Galaterbrief dokumentiert das Heil aus der Treue zu Christus.