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Hartmann von Aue: Ereck

Texte sämtlicher Handschriften – Übersetzung – Kommentar

Boekbeoordeling

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"Der Ereck Hartmanns von Aue liegt fur den akademischen Unterricht bislang ausschlieblich in Editionen vor, die vergeblich beanspruchen, mithilfe zahlreicher Konjekturen einen Autortext des 12. Jhs. zu rekonstruieren. Dabei ist der Roman abgesehen von vier Fragmenten nur in einer einzigen Handschrift vom Anfang des 16. Jhs., dem "Ambraser Heldenbuch", annahernd vollstandig überliefert. Nur dieser von Hans Ried im Auftrag Kaiser Maximilians I. abgefasste Text kann die Grundlage einer verlasslichen Studienausgabe darstellen. Die vorliegende Studienausgabe mit philologischem Kommentar und moderner neuhochdeutscher Übersetzung bietet nicht nur den Ambraser Text, sondern samtliche Überlieferungszeugen des ersten deutschsprachigen Artusromans im Paralleldruck und verzichtet aufgrund ihrer Handschriftennahe dabei weitgehend auf Konjekturen. Damit ist diese verbesserte Neuauflage der textgeschichtlichen Edition von 2017 bestens für den akademischen Unterricht geeignet, der die aktuellen textphilologischen und kulturwissenschaftlichen Diskussionen der mediavistischen Literaturwissenschaft zum Ereck berucksichtigen mochte. "Dass hier verspatet geschieht, was die germanistische Editorik langst hätte in Angriff nehmen mussen, liegt meines Erachtens auf der Hand. Den Herausgebern gebuhrt daher bereits durch ihre Initiative aller Dank" (Martin Baisch)."

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Hartmann von Aue: Ereck, Timo Felber

Taal
Jaar van publicatie
2022
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(Paperback)
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3,3
Oké
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Ondertitel
Texte sämtlicher Handschriften – Übersetzung – Kommentar
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2022
Formaat
Paperback
ISBN10
3110797577
ISBN13
9783110797572
Reeks
Beoordeling
3,3 van 5
Aantekening
"Der Ereck Hartmanns von Aue liegt fur den akademischen Unterricht bislang ausschlieblich in Editionen vor, die vergeblich beanspruchen, mithilfe zahlreicher Konjekturen einen Autortext des 12. Jhs. zu rekonstruieren. Dabei ist der Roman abgesehen von vier Fragmenten nur in einer einzigen Handschrift vom Anfang des 16. Jhs., dem "Ambraser Heldenbuch", annahernd vollstandig überliefert. Nur dieser von Hans Ried im Auftrag Kaiser Maximilians I. abgefasste Text kann die Grundlage einer verlasslichen Studienausgabe darstellen. Die vorliegende Studienausgabe mit philologischem Kommentar und moderner neuhochdeutscher Übersetzung bietet nicht nur den Ambraser Text, sondern samtliche Überlieferungszeugen des ersten deutschsprachigen Artusromans im Paralleldruck und verzichtet aufgrund ihrer Handschriftennahe dabei weitgehend auf Konjekturen. Damit ist diese verbesserte Neuauflage der textgeschichtlichen Edition von 2017 bestens für den akademischen Unterricht geeignet, der die aktuellen textphilologischen und kulturwissenschaftlichen Diskussionen der mediavistischen Literaturwissenschaft zum Ereck berucksichtigen mochte. "Dass hier verspatet geschieht, was die germanistische Editorik langst hätte in Angriff nehmen mussen, liegt meines Erachtens auf der Hand. Den Herausgebern gebuhrt daher bereits durch ihre Initiative aller Dank" (Martin Baisch)."