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Die Formen des Sichtbaren

Eine Anthropologie der Bilder | Eine faszinierende Reise durch die Geschichte und Formen der Weltkunst | Sachbuchbestenliste von WELT, NZZ, WDR5 und Ö1

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Eine Yupik-Maske aus Alaska, eine Malerei der Aborigines, eine Miniaturlandschaft aus der Song-Dynastie, ein holländisches Interieurgemälde aus dem 17. Jahrhundert und abstrakte Kunst aus dem 20. Jahrhundert zeigen, dass Bilder ein spezifisches figuratives Schema offenbaren, das durch formale Mittel und Anordnung geprägt ist. Sie bieten Zugang zu den verschiedenen menschlichen Lebensformen. Philippe Descola entwickelt in seinem Buch die Grundlagen für eine Anthropologie der menschlichen Bildkunst, gestützt auf einen globalen und historisch umfassenden Vergleich vielfältiger Werke. Die bildliche Darstellung ist nicht nur der Fantasie der Schaffenden überlassen; sie spiegelt wider, was wir wahrnehmen oder uns vorstellen, basierend auf den Gewohnheiten, die uns das Unterscheiden lehren. Descolas Ansatz zeigt, dass der visuelle Pfad, den wir bei der Abbildung der Welt einschlagen, von der ontologischen Region abhängt, der wir angehören: Animismus, Naturalismus, Totemismus oder Analogismus. Jede Region repräsentiert eine spezifische Art, die Welt zu begreifen und die Trennlinien zwischen Menschen und Nichtmenschen wahrzunehmen. Ein aufschlussreiches Werk!

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Die Formen des Sichtbaren, Philippe Descola

Taal
Jaar van publicatie
2023
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(Hardcover)
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Titel
Die Formen des Sichtbaren
Ondertitel
Eine Anthropologie der Bilder | Eine faszinierende Reise durch die Geschichte und Formen der Weltkunst | Sachbuchbestenliste von WELT, NZZ, WDR5 und Ö1
Taal
Duits
Uitgever
Suhrkamp
Jaar van publicatie
2023
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
783
ISBN10
3518587994
ISBN13
9783518587997
Reeks
Beoordeling
5 van 5
Aantekening
Eine Yupik-Maske aus Alaska, eine Malerei der Aborigines, eine Miniaturlandschaft aus der Song-Dynastie, ein holländisches Interieurgemälde aus dem 17. Jahrhundert und abstrakte Kunst aus dem 20. Jahrhundert zeigen, dass Bilder ein spezifisches figuratives Schema offenbaren, das durch formale Mittel und Anordnung geprägt ist. Sie bieten Zugang zu den verschiedenen menschlichen Lebensformen. Philippe Descola entwickelt in seinem Buch die Grundlagen für eine Anthropologie der menschlichen Bildkunst, gestützt auf einen globalen und historisch umfassenden Vergleich vielfältiger Werke. Die bildliche Darstellung ist nicht nur der Fantasie der Schaffenden überlassen; sie spiegelt wider, was wir wahrnehmen oder uns vorstellen, basierend auf den Gewohnheiten, die uns das Unterscheiden lehren. Descolas Ansatz zeigt, dass der visuelle Pfad, den wir bei der Abbildung der Welt einschlagen, von der ontologischen Region abhängt, der wir angehören: Animismus, Naturalismus, Totemismus oder Analogismus. Jede Region repräsentiert eine spezifische Art, die Welt zu begreifen und die Trennlinien zwischen Menschen und Nichtmenschen wahrzunehmen. Ein aufschlussreiches Werk!