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Kein Kind von Nichts und Niemand

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In ihrem neuen Buch thematisiert Aya Cissoko die Lebensbedingungen schwarzer Jugendlicher in Frankreich und reflektiert ihre Familiengeschichte. Es ist ein Brief an ihre Tochter, der sie motiviert, über die Diskriminierung, den Rassismus und die Vorurteile zu schreiben, denen schwarze Menschen täglich ausgesetzt sind. Cissoko beleuchtet die tief sitzende Schande, die diskriminierte Menschen oft gegenüber ihren eigenen Familien empfinden. Sie analysiert soziale Hierarchien und zeigt, wie Rassismus und Klassenverachtung in einer verworrenen Logik miteinander verwoben sind. Dabei stellt sie die Frage, ob sich die Umstände für ihre Generation im Vergleich zu den Erfahrungen ihrer Eltern, die als Analphabeten und Arbeitsemigranten in den 1970er Jahren aus Mali nach Paris kamen, verändert haben. Ihre eigene Kindheit in einem Pariser Ghetto Ende der 1980er Jahre wird ebenfalls betrachtet. Das Buch ist eine familiäre Spurensuche, die eine doppelte Geschichte von Gewalt und Schmerz offenbart: Cissokos Vorfahren waren Bambara-Krieger, die gegen die Kolonisierung kämpften, während der Vater ihres Kindes aus einer Familie aschkenasischer Juden stammt, die Auschwitz überlebt hat. Cissoko verleiht mit ihrem emotionalen Werk all jenen eine Stimme, die in der Gesellschaft durch Diskriminierung und Ausgrenzung oft unsichtbar bleiben.

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Kein Kind von Nichts und Niemand, Aya Cissoko

Taal
Jaar van publicatie
2023
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(Hardcover)
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Titel
Kein Kind von Nichts und Niemand
Taal
Duits
Uitgever
Wunderhorn
Jaar van publicatie
2023
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
120
ISBN10
3884236903
ISBN13
9783884236901
Reeks
Aantekening
In ihrem neuen Buch thematisiert Aya Cissoko die Lebensbedingungen schwarzer Jugendlicher in Frankreich und reflektiert ihre Familiengeschichte. Es ist ein Brief an ihre Tochter, der sie motiviert, über die Diskriminierung, den Rassismus und die Vorurteile zu schreiben, denen schwarze Menschen täglich ausgesetzt sind. Cissoko beleuchtet die tief sitzende Schande, die diskriminierte Menschen oft gegenüber ihren eigenen Familien empfinden. Sie analysiert soziale Hierarchien und zeigt, wie Rassismus und Klassenverachtung in einer verworrenen Logik miteinander verwoben sind. Dabei stellt sie die Frage, ob sich die Umstände für ihre Generation im Vergleich zu den Erfahrungen ihrer Eltern, die als Analphabeten und Arbeitsemigranten in den 1970er Jahren aus Mali nach Paris kamen, verändert haben. Ihre eigene Kindheit in einem Pariser Ghetto Ende der 1980er Jahre wird ebenfalls betrachtet. Das Buch ist eine familiäre Spurensuche, die eine doppelte Geschichte von Gewalt und Schmerz offenbart: Cissokos Vorfahren waren Bambara-Krieger, die gegen die Kolonisierung kämpften, während der Vater ihres Kindes aus einer Familie aschkenasischer Juden stammt, die Auschwitz überlebt hat. Cissoko verleiht mit ihrem emotionalen Werk all jenen eine Stimme, die in der Gesellschaft durch Diskriminierung und Ausgrenzung oft unsichtbar bleiben.