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Gegenständliche Poetiken des Haares

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Haar zeichnet sich durch seine widerspenstige Materialität aus, die konventionelle Dichotomien von Passivität und Aktivität aufhebt. Kopf- und Körperbehaarung figurieren als diskursiv überladener Ort poetologischer Reflexion, narrativer Komposition und literarischer Experimente. Sie bilden eine Schnittstelle zwischen Körperästhetik, Plot und narrativer Synthese durch säuberlich ‚frisierte‘ Diskursformationen, erzählerische Verstrickungen und die poetologische Qualität als literarischer Störfaktor. Haar wird zum Ort gewalttätiger narrativer Schnitte, lyrischer Exzesse und dramatischer Verknotungen. Als tote Materie, deren eigentümliche Vitalität über das Fleisch hinausreicht, bedroht es die Integrität von Körper und Text durch seine inhärente Negativität und Widerstandsfähigkeit: als abgefallener menschlicher Detritus, als gespenstischen Präsenz, als unheimliche Handlungsmacht. Beiträge aus Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaft eröffnen in diesem Band neue Perspektiven auf Poetik, Praktiken und Funktionen von Haaren. Literatur, Performancekunst, Theaterpraktiken, politisch-ökonomischen und psychoanalytischen Diskurse, Geschlechter- und Identitätsdiskussionen zeigen die intersektionalen und transdiskursiven Fähigkeit von Haaren.

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Gegenständliche Poetiken des Haares, Elena Casanova

Taal
Jaar van publicatie
2023
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(Hardcover)
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Titel
Gegenständliche Poetiken des Haares
Taal
Duits
Uitgever
De Gruyter
Jaar van publicatie
2023
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
302
ISBN10
3110776405
ISBN13
9783110776409
Reeks
Aantekening
Haar zeichnet sich durch seine widerspenstige Materialität aus, die konventionelle Dichotomien von Passivität und Aktivität aufhebt. Kopf- und Körperbehaarung figurieren als diskursiv überladener Ort poetologischer Reflexion, narrativer Komposition und literarischer Experimente. Sie bilden eine Schnittstelle zwischen Körperästhetik, Plot und narrativer Synthese durch säuberlich ‚frisierte‘ Diskursformationen, erzählerische Verstrickungen und die poetologische Qualität als literarischer Störfaktor. Haar wird zum Ort gewalttätiger narrativer Schnitte, lyrischer Exzesse und dramatischer Verknotungen. Als tote Materie, deren eigentümliche Vitalität über das Fleisch hinausreicht, bedroht es die Integrität von Körper und Text durch seine inhärente Negativität und Widerstandsfähigkeit: als abgefallener menschlicher Detritus, als gespenstischen Präsenz, als unheimliche Handlungsmacht. Beiträge aus Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaft eröffnen in diesem Band neue Perspektiven auf Poetik, Praktiken und Funktionen von Haaren. Literatur, Performancekunst, Theaterpraktiken, politisch-ökonomischen und psychoanalytischen Diskurse, Geschlechter- und Identitätsdiskussionen zeigen die intersektionalen und transdiskursiven Fähigkeit von Haaren.