Bookbot

Nationalismus auf der Bühne

Theater als Forum des national-säkularen Diskurses in der frühen Pahlavi-Zeit

Parameters

  • 293bladzijden
  • 11 uur lezen

Meer over het boek

Die Anfänge des europäischen Theaters im Iran fallen in die Mitte des 19. Jahrhunderts und entwickeln sich in der frühen Pahlavi-Zeit (1921–1941) zu einer populären Form der Unterhaltung für eine säkularisierte Mittelschicht. Anna Heller untersucht in ihrer Studie die Vielfalt des ‚neuen Theaters‘, das sowohl als moderne bürgerliche Unterhaltung als auch als didaktisches Mittel zur politischen Gesinnungserziehung diente. Vor dem sozialhistorischen Hintergrund der Nationenbildung analysiert sie, wie Theater als impulsgebendes Instrument des gesellschaftlichen Wandels wirkte. Ihre interdisziplinäre Herangehensweise umfasst den Begriff der ‚kulturellen Synthese‘ und die Verflechtungen von Theaterkulturen, inspiriert von Erika Fischer-Lichte. Zahlreiche Textauszüge in deutscher Übersetzung bieten einen lebendigen Einblick in das Wesen des damaligen iranischen Theaters und sprechen auch ein breiteres Publikum außerhalb der Iranistik an. Heller zielt darauf ab, eine anschauliche Grundlage für ein tieferes Verständnis der frühen dramatischen Literatur Irans zu schaffen und neue Perspektiven auf diese spannende Zeit des gesellschaftlichen Aufbruchs zu eröffnen.

Een boek kopen

Nationalismus auf der Bühne, Anna Heller

Taal
Jaar van publicatie
2023
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
Zodra we het ontdekt hebben, sturen we een e-mail.

Betaalmethoden

Nog niemand heeft beoordeeld.Tarief

Titel
Nationalismus auf der Bühne
Ondertitel
Theater als Forum des national-säkularen Diskurses in der frühen Pahlavi-Zeit
Taal
Duits
Uitgever
Harrassowitz
Jaar van publicatie
2023
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
293
ISBN10
3447119888
ISBN13
9783447119887
Reeks
Aantekening
Die Anfänge des europäischen Theaters im Iran fallen in die Mitte des 19. Jahrhunderts und entwickeln sich in der frühen Pahlavi-Zeit (1921–1941) zu einer populären Form der Unterhaltung für eine säkularisierte Mittelschicht. Anna Heller untersucht in ihrer Studie die Vielfalt des ‚neuen Theaters‘, das sowohl als moderne bürgerliche Unterhaltung als auch als didaktisches Mittel zur politischen Gesinnungserziehung diente. Vor dem sozialhistorischen Hintergrund der Nationenbildung analysiert sie, wie Theater als impulsgebendes Instrument des gesellschaftlichen Wandels wirkte. Ihre interdisziplinäre Herangehensweise umfasst den Begriff der ‚kulturellen Synthese‘ und die Verflechtungen von Theaterkulturen, inspiriert von Erika Fischer-Lichte. Zahlreiche Textauszüge in deutscher Übersetzung bieten einen lebendigen Einblick in das Wesen des damaligen iranischen Theaters und sprechen auch ein breiteres Publikum außerhalb der Iranistik an. Heller zielt darauf ab, eine anschauliche Grundlage für ein tieferes Verständnis der frühen dramatischen Literatur Irans zu schaffen und neue Perspektiven auf diese spannende Zeit des gesellschaftlichen Aufbruchs zu eröffnen.