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Mobilität und soziale Exklusion

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Dieser Band beschreibt, wie der Mobilitätsalltag von Einkommensarmen aussieht. Präsentiert werden Ergebnisse des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts MobileInclusion. Auf Grundlage von 40 qualitativen Interviews mit „Hartz IV“-Beziehenden und einer räumlichen Analyse wird die Verbindung zwischen subjektiver Wahrnehmung und objektivierter Erreichbarkeit in Berlin und Hamburg hergestellt. Das ÖPNV-Angebot ist überdurchschnittlich, wird allerdings in dicht bewohnten Gebieten durch große Nachfrage (über-)kompensiert. Wesentliches Hemmnis für Befragte ist nicht die Taktdichte, sondern der Fahrpreis. Zentral ist außerdem ihr Möglichkeitsraum, also vorstellbare Mobilität. Einige können keine Wunschziele außerhalb des Aktionsraums (mehr) benennen, andere nennen Ziele weit jenseits des Alltäglichen. Letztere leiden am meisten unter eingeschränkter Mobilität. Aus den Ergebnissen werden drei politische Strategien entwickelt, um Möglichkeitsräume für Betroffene zu erweitern.

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Mobilität und soziale Exklusion, Stephan Daubitz

Taal
Jaar van publicatie
2023
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Titel
Mobilität und soziale Exklusion
Taal
Duits
Uitgever
LIT Verlag
Jaar van publicatie
2023
Aantal pagina's
330
ISBN10
3643250452
ISBN13
9783643250452
Reeks
Aantekening
Dieser Band beschreibt, wie der Mobilitätsalltag von Einkommensarmen aussieht. Präsentiert werden Ergebnisse des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts MobileInclusion. Auf Grundlage von 40 qualitativen Interviews mit „Hartz IV“-Beziehenden und einer räumlichen Analyse wird die Verbindung zwischen subjektiver Wahrnehmung und objektivierter Erreichbarkeit in Berlin und Hamburg hergestellt. Das ÖPNV-Angebot ist überdurchschnittlich, wird allerdings in dicht bewohnten Gebieten durch große Nachfrage (über-)kompensiert. Wesentliches Hemmnis für Befragte ist nicht die Taktdichte, sondern der Fahrpreis. Zentral ist außerdem ihr Möglichkeitsraum, also vorstellbare Mobilität. Einige können keine Wunschziele außerhalb des Aktionsraums (mehr) benennen, andere nennen Ziele weit jenseits des Alltäglichen. Letztere leiden am meisten unter eingeschränkter Mobilität. Aus den Ergebnissen werden drei politische Strategien entwickelt, um Möglichkeitsräume für Betroffene zu erweitern.