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Mechanismen des institutionellen Antiziganismus

Kommunale Praktiken und EU-Binnenmigration am Beispiel einer westdeutschen Großstadt

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Unter Schlagworten wie „Armutszuwanderung aus Südosteuropa“ entwickelte sich verstärkt seit 2013 ein politischer Abwehrdiskurs in Bezug auf die EU-Binnenmigration aus Rumänien und Bulgarien in deutsche Großstädte. In diesem Buch gehen die Autoren anhand einer Einzelfallstudie der Frage nach, wie dieser Diskurs die kommunale Praxis in einer westdeutschen Großstadt strukturierte. Durch umfangreiche empirische Erhebungen konnten sie einen Prozess des institutionellen Antiziganismus rekonstruieren, in dessen Zuge die Diskriminierung von sogenannten „Armutszuwanderern“ – ein verwaltungssprachliches Substitut für das Stigma „Roma“ – sukzessive ausgeweitet wurde. Dieser Prozess besteht aus wechselseitig sich verstärkenden Grenzziehungs- und Ausschlusspraktiken, die aus Geschichte und Gegenwart des Antiziganismus bestens bekannt sind und an die Tradition kommunaler Gefahrenabwehr anknüpfen.

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Mechanismen des institutionellen Antiziganismus, Tobias Neuburger

Taal
Jaar van publicatie
2023
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Titel
Mechanismen des institutionellen Antiziganismus
Ondertitel
Kommunale Praktiken und EU-Binnenmigration am Beispiel einer westdeutschen Großstadt
Taal
Duits
Uitgever
Springer VS
Jaar van publicatie
2023
Aantal pagina's
228
ISBN10
3658416459
ISBN13
9783658416454
Reeks
Aantekening
Unter Schlagworten wie „Armutszuwanderung aus Südosteuropa“ entwickelte sich verstärkt seit 2013 ein politischer Abwehrdiskurs in Bezug auf die EU-Binnenmigration aus Rumänien und Bulgarien in deutsche Großstädte. In diesem Buch gehen die Autoren anhand einer Einzelfallstudie der Frage nach, wie dieser Diskurs die kommunale Praxis in einer westdeutschen Großstadt strukturierte. Durch umfangreiche empirische Erhebungen konnten sie einen Prozess des institutionellen Antiziganismus rekonstruieren, in dessen Zuge die Diskriminierung von sogenannten „Armutszuwanderern“ – ein verwaltungssprachliches Substitut für das Stigma „Roma“ – sukzessive ausgeweitet wurde. Dieser Prozess besteht aus wechselseitig sich verstärkenden Grenzziehungs- und Ausschlusspraktiken, die aus Geschichte und Gegenwart des Antiziganismus bestens bekannt sind und an die Tradition kommunaler Gefahrenabwehr anknüpfen.