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Die Hexe von Buchenwald

Der Fall Ilse Koch

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Ilse Koch, die Frau des Kommandanten, erlangte als Hexe von Buchenwald nach der Befreiung des Konzetrationsalgers traurige Berühmtheit. Seit dem Prozess in Dachau vor einem amerikanischen Gericht entspannen sich um ihre person zahlreiche Legenden, die ungeprüft Eingang in die Geschichtschreibung gefunden haben. Der Autor verfolgt das persönliche Schicksal und die historiografischen Verfälschungen. Er deckt mit der Korrektur Mechanismen auf, die gerade nach dem Zerfall des osteuropäischen Kommunismus wieder aktuell geworden sind: In welchem Maß verselbständigt sich die Geschichte einer Person, wenn unter einem Namen eine Diskrepanz zwischen öffentlicher und privater Biografie entsteht? Wie einfach lässt sich ein Name für politisch motivierte Zwecke mißbrauchen - so wie das hier im kalten Krieg geschah? Arthur L. Smith stützt sich auf erst dreißig Jahre nach Kriegsende zugänglich gewordene Dokumente und macht anschaulich, wie normal der Schrecken ist.

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Die Hexe von Buchenwald, Arthur Lee Smith

Taal
Jaar van publicatie
1994
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(Paperback)
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Titel
Die Hexe von Buchenwald
Ondertitel
Der Fall Ilse Koch
Taal
Duits
Uitgever
Böhlau
Jaar van publicatie
1994
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
260
ISBN10
3412106933
ISBN13
9783412106935
Reeks
Aantekening
Ilse Koch, die Frau des Kommandanten, erlangte als Hexe von Buchenwald nach der Befreiung des Konzetrationsalgers traurige Berühmtheit. Seit dem Prozess in Dachau vor einem amerikanischen Gericht entspannen sich um ihre person zahlreiche Legenden, die ungeprüft Eingang in die Geschichtschreibung gefunden haben. Der Autor verfolgt das persönliche Schicksal und die historiografischen Verfälschungen. Er deckt mit der Korrektur Mechanismen auf, die gerade nach dem Zerfall des osteuropäischen Kommunismus wieder aktuell geworden sind: In welchem Maß verselbständigt sich die Geschichte einer Person, wenn unter einem Namen eine Diskrepanz zwischen öffentlicher und privater Biografie entsteht? Wie einfach lässt sich ein Name für politisch motivierte Zwecke mißbrauchen - so wie das hier im kalten Krieg geschah? Arthur L. Smith stützt sich auf erst dreißig Jahre nach Kriegsende zugänglich gewordene Dokumente und macht anschaulich, wie normal der Schrecken ist.