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Alltag der Schulkinder

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Die Analysen sozialer Interaktionsprozesse unter Grundschulkindern in diesem Band widmen sich der Forschungsfrage, welche sozialen Strukturen und Prozesse Kindern helfen, die notwendigen Fähigkeiten zu entwickeln, um unabhängig von Erwachsenen zu agieren. Oft wird das Spielverhalten unbeaufsichtigter Kinder von Lehrern und Erziehungswissenschaftlern als wenig wertvoll erachtet, was dazu führt, dass die Freiräume der Kinder zugunsten strukturierter Aktivitäten eingeschränkt werden. Die Autoren argumentieren, dass Kinder eine eigene Welt benötigen. Die Analysen stammen aus dem Projekt „Alltag der Schulkinder“, das die Interaktionen und Sozialbeziehungen von Kindern in der Grundschule qualitativ untersucht hat. Beobachtungen fanden im Klassenzimmer, auf dem Pausenhof und bei anderen schulischen Aktivitäten statt. Der explorative Ansatz der teilnehmenden Beobachtungen und offenen Befragungen führte zu wertvollen Erkenntnissen über Kinder. Der Inhalt umfasst Themen wie Sozialisation im Alltag, Beziehungsgeflechte unter Gleichaltrigen, Aushandlungsstrategien, Sanktionsprozesse sowie Kooperation im schulischen Kontext. Zudem wird das Zusammenspiel von Jungen und Mädchen sowie die Sozialisation der Geschlechtsrollen in verschiedenen Interaktionsformen betrachtet.

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Alltag der Schulkinder, Lothar Krappmann

Taal
Jaar van publicatie
1995
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(Paperback),
Staat van het boek
Goed
Prijs
€ 1,99

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Titel
Alltag der Schulkinder
Taal
Duits
Jaar van publicatie
1995
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
224
ISBN10
3779901935
ISBN13
9783779901938
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Aantekening
Die Analysen sozialer Interaktionsprozesse unter Grundschulkindern in diesem Band widmen sich der Forschungsfrage, welche sozialen Strukturen und Prozesse Kindern helfen, die notwendigen Fähigkeiten zu entwickeln, um unabhängig von Erwachsenen zu agieren. Oft wird das Spielverhalten unbeaufsichtigter Kinder von Lehrern und Erziehungswissenschaftlern als wenig wertvoll erachtet, was dazu führt, dass die Freiräume der Kinder zugunsten strukturierter Aktivitäten eingeschränkt werden. Die Autoren argumentieren, dass Kinder eine eigene Welt benötigen. Die Analysen stammen aus dem Projekt „Alltag der Schulkinder“, das die Interaktionen und Sozialbeziehungen von Kindern in der Grundschule qualitativ untersucht hat. Beobachtungen fanden im Klassenzimmer, auf dem Pausenhof und bei anderen schulischen Aktivitäten statt. Der explorative Ansatz der teilnehmenden Beobachtungen und offenen Befragungen führte zu wertvollen Erkenntnissen über Kinder. Der Inhalt umfasst Themen wie Sozialisation im Alltag, Beziehungsgeflechte unter Gleichaltrigen, Aushandlungsstrategien, Sanktionsprozesse sowie Kooperation im schulischen Kontext. Zudem wird das Zusammenspiel von Jungen und Mädchen sowie die Sozialisation der Geschlechtsrollen in verschiedenen Interaktionsformen betrachtet.