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Wir sind nie modern gewesen

Versuch einer symmetrischen Anthropologie

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Am Beginn der modernen Naturwissenschaft steht die strikte Trennung von Natur und Gesellschaft, von „natürlichen“ und „gesellschaftlichen“ Instanzen. Bruno Latour, einer der prominentesten und eigenwilligsten Vertreter der neueren französischen Wissenschaftsforschung, optiert in seinem Buch dafür, sich diese Trennung etwas genauer anzusehen. Seine These lautet: je strikter und gründlicher diese Trennung in der Moderne vollzogen wurde, um so besser konnten sich zwischen den getrennten Bereichen „Quasiobjekte“ ausbreiten, die sowohl natürlich wie gesellschaftlich determiniert sind. Diese hybriden „Quasiobjekte“, welche die Moderne ausgeblendet hat, gilt es anzuerkennen. Nur dann nämlich kann das zweifelhaft gewordene Credo der Moderne, daß ökonomische Rationalität, wissenschaftliche Wahrheit und Technik bereits Garanten eines sinnvollen Fortschritts sind, verabschiedet werden, ohne gleich in den Katzenjammer der Postmoderne zu verfallen.

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Wir sind nie modern gewesen, Bruno Latour

Taal
Jaar van publicatie
1995
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(Paperback)
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Ondertitel
Versuch einer symmetrischen Anthropologie
Taal
Duits
Uitgever
Akad.-Verl.
Jaar van publicatie
1995
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
209
ISBN10
3050025824
ISBN13
9783050025827
Reeks
Eerste editie
1991
Oorspronkelijke titel
Nous n'avons jamais été modernes
Beoordeling
3,95 van 5
Aantekening
Am Beginn der modernen Naturwissenschaft steht die strikte Trennung von Natur und Gesellschaft, von „natürlichen“ und „gesellschaftlichen“ Instanzen. Bruno Latour, einer der prominentesten und eigenwilligsten Vertreter der neueren französischen Wissenschaftsforschung, optiert in seinem Buch dafür, sich diese Trennung etwas genauer anzusehen. Seine These lautet: je strikter und gründlicher diese Trennung in der Moderne vollzogen wurde, um so besser konnten sich zwischen den getrennten Bereichen „Quasiobjekte“ ausbreiten, die sowohl natürlich wie gesellschaftlich determiniert sind. Diese hybriden „Quasiobjekte“, welche die Moderne ausgeblendet hat, gilt es anzuerkennen. Nur dann nämlich kann das zweifelhaft gewordene Credo der Moderne, daß ökonomische Rationalität, wissenschaftliche Wahrheit und Technik bereits Garanten eines sinnvollen Fortschritts sind, verabschiedet werden, ohne gleich in den Katzenjammer der Postmoderne zu verfallen.