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Der letzte Überlebende

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„Muß man verrückt sein, um in Dachau ein normales Leben zu führen?“ Diese Frage spiegelt die Spannung wider, die alle Bewohner Dachaus empfinden: die Diskrepanz zwischen der malerischen Schönheit der Stadt und dem Grauen, das mit ihrem Namen verbunden ist. Sie zeigt die Sehnsucht nach Normalität und die Geister der Geschichte, die dieses „Epizentrum teutonischer Exzesse“ heimsuchen. Im Mittelpunkt steht Martin Zaidenstadt, ein Überlebender, der seit über fünfzig Jahren täglich an der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Dachau Wache hält. Mit seinen Erinnerungen konfrontiert er die Besucher mit der Realität des Lagers. „Ich heiße Martin Zaidenstadt. Ich habe dieses Lager überlebt.“ Mit 87 Jahren, geplagt von den Dämonen seiner Vergangenheit, bleibt er ein Mensch voller Widersprüche und Humor, der sich einer einfachen psychologischen Deutung entzieht. Der Autor, fasziniert von Zaidenstadts Geschichte, begibt sich auf eine Spurensuche, die ihn bis in dessen polnische Heimatstadt führt. Diese Suche offenbart ein komplexes, menschliches Bild von der traumatischen Wirkung der deutschen Vergangenheit und entlarvt die Vorstellung von deutscher „Normalität“ als Illusion. Timothy W. Ryback, Direktor des Salzburg-Seminars und ehemaliger Dozent an der Harvard University, hat für namhafte Publikationen geschrieben und erhielt für sein Werk hervorragende Kritiken.

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Der letzte Überlebende, Timothy W. Ryback

Taal
Jaar van publicatie
2000
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(Hardcover)
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Titel
Der letzte Überlebende
Taal
Duits
Uitgever
Siedler
Jaar van publicatie
2000
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
221
ISBN10
388680691X
ISBN13
9783886806911
Reeks
Oorspronkelijke titel
The last survivor
Aantekening
„Muß man verrückt sein, um in Dachau ein normales Leben zu führen?“ Diese Frage spiegelt die Spannung wider, die alle Bewohner Dachaus empfinden: die Diskrepanz zwischen der malerischen Schönheit der Stadt und dem Grauen, das mit ihrem Namen verbunden ist. Sie zeigt die Sehnsucht nach Normalität und die Geister der Geschichte, die dieses „Epizentrum teutonischer Exzesse“ heimsuchen. Im Mittelpunkt steht Martin Zaidenstadt, ein Überlebender, der seit über fünfzig Jahren täglich an der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Dachau Wache hält. Mit seinen Erinnerungen konfrontiert er die Besucher mit der Realität des Lagers. „Ich heiße Martin Zaidenstadt. Ich habe dieses Lager überlebt.“ Mit 87 Jahren, geplagt von den Dämonen seiner Vergangenheit, bleibt er ein Mensch voller Widersprüche und Humor, der sich einer einfachen psychologischen Deutung entzieht. Der Autor, fasziniert von Zaidenstadts Geschichte, begibt sich auf eine Spurensuche, die ihn bis in dessen polnische Heimatstadt führt. Diese Suche offenbart ein komplexes, menschliches Bild von der traumatischen Wirkung der deutschen Vergangenheit und entlarvt die Vorstellung von deutscher „Normalität“ als Illusion. Timothy W. Ryback, Direktor des Salzburg-Seminars und ehemaliger Dozent an der Harvard University, hat für namhafte Publikationen geschrieben und erhielt für sein Werk hervorragende Kritiken.