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"Des Dichters Aug' in feinem Wahnwitz rollend ..."

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„Zettel's Traum“ ist das bekannteste und zugleich unerforschte Werk von Arno Schmidt. Bei seiner Veröffentlichung im April 1970 sorgte das 8,6 kg schwere Buch für Aufsehen und wurde sofort raubgedruckt. Während einige Leser von der Komplexität begeistert sind, empfinden andere Resignation, da die 1.334 großformatigen Seiten kaum untersucht wurden. 30 Jahre nach der Erstveröffentlichung haben Doris Plöschberger und Jörg Drews Dokumente zur Entstehung und Publikation zusammengetragen, darunter Briefe von Arno und Alice Schmidt an Ernst Krawehl, ein vollständiges Interview mit Arno Schmidt und Gespräche mit den Raubdruckern. Der zweite Teil des Bandes bietet Studien zu Struktur und Motiven des Werkes, zu den Bildern, die darin vorkommen, sowie zu den Masken und Metamorphosen der Figuren. Es wird auch auf das Geisterpersonal, die Sirenen und Teufelinnen eingegangen, die nicht nur in diesem Werk, sondern auch in Schmidts Jugenderzählungen präsent sind. Zudem wird das Spannungsfeld zwischen Wunsch und Wirklichkeit bei Schmidt thematisiert. Berichte von „Spiegel“-Reportern, Verlagsvertretern und Literaturkritikern beleuchten den Umgang mit dem Buch, seine Qualitäten und die Gründe für gelegentliche Längen. Claude Riehl, Sabine Kyora und andere Autoren reflektieren über dieses „irrealencyklopädische“ Werk.

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"Des Dichters Aug' in feinem Wahnwitz rollend ...", Jörg Drews

Taal
Jaar van publicatie
2001
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(Paperback)
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Titel
"Des Dichters Aug' in feinem Wahnwitz rollend ..."
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2001
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
298
ISBN10
3883776580
ISBN13
9783883776583
Reeks
Aantekening
„Zettel's Traum“ ist das bekannteste und zugleich unerforschte Werk von Arno Schmidt. Bei seiner Veröffentlichung im April 1970 sorgte das 8,6 kg schwere Buch für Aufsehen und wurde sofort raubgedruckt. Während einige Leser von der Komplexität begeistert sind, empfinden andere Resignation, da die 1.334 großformatigen Seiten kaum untersucht wurden. 30 Jahre nach der Erstveröffentlichung haben Doris Plöschberger und Jörg Drews Dokumente zur Entstehung und Publikation zusammengetragen, darunter Briefe von Arno und Alice Schmidt an Ernst Krawehl, ein vollständiges Interview mit Arno Schmidt und Gespräche mit den Raubdruckern. Der zweite Teil des Bandes bietet Studien zu Struktur und Motiven des Werkes, zu den Bildern, die darin vorkommen, sowie zu den Masken und Metamorphosen der Figuren. Es wird auch auf das Geisterpersonal, die Sirenen und Teufelinnen eingegangen, die nicht nur in diesem Werk, sondern auch in Schmidts Jugenderzählungen präsent sind. Zudem wird das Spannungsfeld zwischen Wunsch und Wirklichkeit bei Schmidt thematisiert. Berichte von „Spiegel“-Reportern, Verlagsvertretern und Literaturkritikern beleuchten den Umgang mit dem Buch, seine Qualitäten und die Gründe für gelegentliche Längen. Claude Riehl, Sabine Kyora und andere Autoren reflektieren über dieses „irrealencyklopädische“ Werk.