Bookbot

Ein vaterländisches Bilderbuch

Parameters

  • 272bladzijden
  • 10 uur lezen

Meer over het boek

Vergangenheit und Gegenwart sind kulturelle Schöpfungen, die durch Bilder erzählt werden, die erst entschlüsselt werden müssen. Der sinnstiftende Kontext der Interpretation ermöglicht es uns, den „Bildersaal der Geschichte“ zu durchschreiten, der seit der Französischen Revolution tiefgreifende Veränderungen erfahren hat. Das 20. Jahrhundert wurde zum Jahrhundert der Bilder, in dem Fotografie und Film als „Zeugen der Zeit“ fungierten. Während die Presse um 1900 oft Wochen hinter den Ereignissen zurückblieb, verkürzte sich diese Differenz nach dem Ersten Weltkrieg auf Tage und Stunden. Die kollektive Wahrnehmung wurde zunehmend durch die Linse des Fotografen geprägt, und das Pressefoto wurde zum Inbegriff der Wirklichkeit. Die enthaltenen Fotografien illustrieren die Selbstinszenierung der Vaterländischen Front und blenden die Geschichte „von unten“ aus. Themen wie Armut, Arbeitslosigkeit und Hunger bleiben unberücksichtigt, da es sich nicht um eine Sozialreportage handelt. Als Dokumente der defensiven Selbstinszenierung gegenüber dem Nationalsozialismus legen sie jedoch die Strukturen und den imitativen Charakter der propagandistischen Bemühungen offen. In diesem Kontext verlieren sie ihren musealen Charakter und bieten dem Betrachter eine lesbare Schrift.

Een boek kopen

Ein vaterländisches Bilderbuch, Robert Kriechbaumer

Taal
Jaar van publicatie
2002
product-detail.submit-box.info.binding
(Hardcover)
Zodra we het ontdekt hebben, sturen we een e-mail.

Betaalmethoden

Nog niemand heeft beoordeeld.Tarief

Titel
Ein vaterländisches Bilderbuch
Taal
Duits
Uitgever
Böhlau
Jaar van publicatie
2002
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
272
ISBN10
3205770110
ISBN13
9783205770114
Reeks
Aantekening
Vergangenheit und Gegenwart sind kulturelle Schöpfungen, die durch Bilder erzählt werden, die erst entschlüsselt werden müssen. Der sinnstiftende Kontext der Interpretation ermöglicht es uns, den „Bildersaal der Geschichte“ zu durchschreiten, der seit der Französischen Revolution tiefgreifende Veränderungen erfahren hat. Das 20. Jahrhundert wurde zum Jahrhundert der Bilder, in dem Fotografie und Film als „Zeugen der Zeit“ fungierten. Während die Presse um 1900 oft Wochen hinter den Ereignissen zurückblieb, verkürzte sich diese Differenz nach dem Ersten Weltkrieg auf Tage und Stunden. Die kollektive Wahrnehmung wurde zunehmend durch die Linse des Fotografen geprägt, und das Pressefoto wurde zum Inbegriff der Wirklichkeit. Die enthaltenen Fotografien illustrieren die Selbstinszenierung der Vaterländischen Front und blenden die Geschichte „von unten“ aus. Themen wie Armut, Arbeitslosigkeit und Hunger bleiben unberücksichtigt, da es sich nicht um eine Sozialreportage handelt. Als Dokumente der defensiven Selbstinszenierung gegenüber dem Nationalsozialismus legen sie jedoch die Strukturen und den imitativen Charakter der propagandistischen Bemühungen offen. In diesem Kontext verlieren sie ihren musealen Charakter und bieten dem Betrachter eine lesbare Schrift.