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Mörderisches Profil

Boekbeoordeling

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Hannibal Lecter sorgt erneut für Gänsehaut, doch der wahre Schrecken des Serienmordes ist oft die Realität. Stephan Harbort, Kriminalhauptkommissar und Serienmord-Experte, präsentiert in seinem Buch die neuesten Erkenntnisse über Serientäter. Er analysiert akribisch die Taten, Motive und sozialen Hintergründe gefasster Massenmörder in Deutschland, gestützt auf Polizeiprotokolle, Presseberichte und Tätergeständnisse. Die nüchterne Auflistung grauenhafter Verbrechen ist nichts für schwache Nerven; die brutalen Vorgehensweisen der Mörder lassen den Atem stocken. Unfassbare Fälle zeigen, wie Verdächtige trotz erdrückender Indizien einer Verurteilung entgehen, weil entscheidende Beweise fehlen. Besorgniserregend ist die Tatsache, dass 23 Mordserien in den letzten 50 Jahren ungeklärt blieben und mindestens neun Serientäter noch unerkannt unter uns leben. Harbort beleuchtet auch die speziellen Fahndungsmethoden und setzt sich kritisch mit dem populären Profiling und dessen Erfolgsaussichten auseinander. Obwohl man sich zeitweise wie in einer Buchversion von Aktenzeichen XY ... ungelöst fühlt, bleibt dies eine exzellent recherchierte, faktenreiche Dokumentation, die nahtlos an Harborts vorheriges Werk anknüpft. Die Spannung übertrifft so manch Thriller-Roman – wer braucht da noch einen Hannibal Lecter?

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Mörderisches Profil, Stephan Harbort

Taal
Jaar van publicatie
2002
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(Hardcover)
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Betaalmethoden

4,0
Zeer goed
17 Beoordelingen

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Taal
Duits
Uitgever
Militzke
Jaar van publicatie
2002
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
313
ISBN10
3861892685
ISBN13
9783861892687
Reeks
Beoordeling
3,95 van 5
Aantekening
Hannibal Lecter sorgt erneut für Gänsehaut, doch der wahre Schrecken des Serienmordes ist oft die Realität. Stephan Harbort, Kriminalhauptkommissar und Serienmord-Experte, präsentiert in seinem Buch die neuesten Erkenntnisse über Serientäter. Er analysiert akribisch die Taten, Motive und sozialen Hintergründe gefasster Massenmörder in Deutschland, gestützt auf Polizeiprotokolle, Presseberichte und Tätergeständnisse. Die nüchterne Auflistung grauenhafter Verbrechen ist nichts für schwache Nerven; die brutalen Vorgehensweisen der Mörder lassen den Atem stocken. Unfassbare Fälle zeigen, wie Verdächtige trotz erdrückender Indizien einer Verurteilung entgehen, weil entscheidende Beweise fehlen. Besorgniserregend ist die Tatsache, dass 23 Mordserien in den letzten 50 Jahren ungeklärt blieben und mindestens neun Serientäter noch unerkannt unter uns leben. Harbort beleuchtet auch die speziellen Fahndungsmethoden und setzt sich kritisch mit dem populären Profiling und dessen Erfolgsaussichten auseinander. Obwohl man sich zeitweise wie in einer Buchversion von Aktenzeichen XY ... ungelöst fühlt, bleibt dies eine exzellent recherchierte, faktenreiche Dokumentation, die nahtlos an Harborts vorheriges Werk anknüpft. Die Spannung übertrifft so manch Thriller-Roman – wer braucht da noch einen Hannibal Lecter?