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Jüdisches Amsterdam

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Eine faszinierende Stadt jenseits von Tulpen, Grachten und Fahrrädern erschließt sich Reisenden und Daheimgebliebenen in diesem Stadtführer. Spaziert man durch Amsterdam, entdeckt man bald die Spuren jüdischen Lebens: geschlossene und offene Synagogen, das jüdische Museum, das Anne Frank Haus, koschere Cafés und zahlreiche Straßennamen, die von der reichen jüdischen Vergangenheit und der pulsierenden Gegenwart der Stadt zeugen. 'Das Jerusalem des Westens' entwickelte sich im 15. und 16. Jahrhundert nach der spanischen Inquisition und der Vertreibung der Juden aus Portugal zum Zentrum der europäischen Diaspora. Die kulturell und ökonomisch aufblühende Gemeinde wurde ein konstituierender Bestandteil der Stadt, ihre Mitglieder prägten maßgeblich deren Entwicklung. Doch der Nationalsozialismus veränderte alles: Rund 70.000 Amsterdamer Juden wurden deportiert und in Konzentrationslagern ermordet, viele von ihnen durch Denunziationen von Mitbürgern. Das Schicksal von Anne Frank, versteckt und verraten in Amsterdam, steht symbolisch für die Unmenschlichkeit jener dunklen Zeit. Die Autoren führen in Spaziergängen durch die Stadt und zeichnen die Geschichte und Gegenwart der jüdischen Gemeinde anhand von Geschichten, Anekdoten und historischen Aufnahmen nach, wodurch die Leser eine schillernde Facette Amsterdams entdecken.

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Jüdisches Amsterdam, Jan Stoutenbeek

Taal
Jaar van publicatie
2007
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(Hardcover)
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Titel
Jüdisches Amsterdam
Taal
Duits
Uitgever
Mandelbaum
Jaar van publicatie
2007
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
253
ISBN10
385476183X
ISBN13
9783854761839
Reeks
Beoordeling
4 van 5
Aantekening
Eine faszinierende Stadt jenseits von Tulpen, Grachten und Fahrrädern erschließt sich Reisenden und Daheimgebliebenen in diesem Stadtführer. Spaziert man durch Amsterdam, entdeckt man bald die Spuren jüdischen Lebens: geschlossene und offene Synagogen, das jüdische Museum, das Anne Frank Haus, koschere Cafés und zahlreiche Straßennamen, die von der reichen jüdischen Vergangenheit und der pulsierenden Gegenwart der Stadt zeugen. 'Das Jerusalem des Westens' entwickelte sich im 15. und 16. Jahrhundert nach der spanischen Inquisition und der Vertreibung der Juden aus Portugal zum Zentrum der europäischen Diaspora. Die kulturell und ökonomisch aufblühende Gemeinde wurde ein konstituierender Bestandteil der Stadt, ihre Mitglieder prägten maßgeblich deren Entwicklung. Doch der Nationalsozialismus veränderte alles: Rund 70.000 Amsterdamer Juden wurden deportiert und in Konzentrationslagern ermordet, viele von ihnen durch Denunziationen von Mitbürgern. Das Schicksal von Anne Frank, versteckt und verraten in Amsterdam, steht symbolisch für die Unmenschlichkeit jener dunklen Zeit. Die Autoren führen in Spaziergängen durch die Stadt und zeichnen die Geschichte und Gegenwart der jüdischen Gemeinde anhand von Geschichten, Anekdoten und historischen Aufnahmen nach, wodurch die Leser eine schillernde Facette Amsterdams entdecken.