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Das am 26. März 1995 in Kraft gesetzte Schengener Abkommen hat einen europäischen Binnenraum der Personenfreizügigkeit geschaffen. Die Bedrohung durch globalen Terrorismus und der Anstieg der Flüchtlingszahlen seit Sommer 2015 haben eine Debatte über die politische und ökonomische Haltbarkeit offener Binnengrenzen ausgelöst. Diese Studie untersucht drei zentrale Fragestellungen: Wie stark beeinflussen Grenzkontrollen die Reisezeit? Wie wirkt sich die Abschaffung dieser Kontrollen auf den grenzüberschreitenden Handel in Waren und Dienstleistungen aus? Welche Wohlfahrtseffekte sind bei einer Wiedereinführung von Grenzkontrollen im Schengen-Raum zu erwarten? Die Ergebnisse zeigen, dass die Überwindung von Grenzen innerhalb des Schengen-Raumes etwa 20 Minuten schneller ist als zwischen einem Schengen- und einem Nicht-Schengen-Land. Eine Wiedereinführung der Kontrollen würde die bilateralen Warenexporte um 2,7% pro Grenzübergang reduzieren, was einem Zolläquivalent von 0,54% entspricht. Bei den Dienstleistungsexporten wäre ein Rückgang von 4,2% zu erwarten, was einem Zolläquivalent von 0,82% entspricht. Die jährlichen BIP-Einbußen für Deutschland bei einem vollständigen Zusammenbruch des Schengen-Raums würden zwischen 4 und 11 Mrd. Euro liegen, während die realistischere Wiedereinführung von Kontrollen an Flüchtlingsrouten BIP-Effekte zwischen -1 und -3 Mrd. Euro jährlich verursachen könnte. Ähnliche Analysen wurden auch für Baye
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Handelseffekte von Grenzkontrollen, Gabriel Felbermayr
- Taal
- Jaar van publicatie
- 2016
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