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Sonnenfinsternis und Schneesturm

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Die Schönheit des Himmels ist für Physiker eine optische Täuschung, die sie dennoch fasziniert. Adalbert Stifter, der Physik und Mathematik studierte, hinterließ als Dichter, Pädagoge, Maler und Zeichner einen bleibenden Eindruck im kulturellen Gedächtnis. Er lebte an der Schwelle zu einer neuen Epoche, in der das wachsende Erfahrungswissen in Angst vor der leblosen Weite des Kosmos umschlug. Bereits vor Darwins Evolutionsgesetz erkannte Stifter den Zusammenhang zwischen anorganischer und organischer Natur und formulierte ein universelles, 'sanftes' Gesetz. Dennoch hielt er an seinem Glauben an einen Schöpfer fest, dem auch dieses Gesetz unterliegt. In dem Lesebuch sind sowohl bekannte als auch weniger bekannte Erzählungen versammelt, die das bewusste Leben in der Kälte der unbewussten Natur thematisieren. Es enthält eindrucksvolle sprachliche Naturbilder, wie sie in den 'Winterbriefen aus Kirchschlag' (1866) und bei der Beobachtung der Sonnenfinsternis am 8. Juli 1842 festgehalten sind. Stifter war sich der Fragilität des logischen und sprachlichen Fundaments, auf dem er sich bewegte, bewusst. Diese Angst vor dem Abgrund des Kosmos durchzieht sein Werk von den Anfängen bis zu den komplexen Texten seines Alters.

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Sonnenfinsternis und Schneesturm, Adalbert Stifter

Taal
Jaar van publicatie
2005
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(Hardcover),
Staat van het boek
Zeer goed
Prijs
€ 4,79

Betaalmethoden

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Taal
Duits
Uitgever
DuMont
Jaar van publicatie
2005
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
413
ISBN10
3832179224
ISBN13
9783832179229
Reeks
Aantekening
Die Schönheit des Himmels ist für Physiker eine optische Täuschung, die sie dennoch fasziniert. Adalbert Stifter, der Physik und Mathematik studierte, hinterließ als Dichter, Pädagoge, Maler und Zeichner einen bleibenden Eindruck im kulturellen Gedächtnis. Er lebte an der Schwelle zu einer neuen Epoche, in der das wachsende Erfahrungswissen in Angst vor der leblosen Weite des Kosmos umschlug. Bereits vor Darwins Evolutionsgesetz erkannte Stifter den Zusammenhang zwischen anorganischer und organischer Natur und formulierte ein universelles, 'sanftes' Gesetz. Dennoch hielt er an seinem Glauben an einen Schöpfer fest, dem auch dieses Gesetz unterliegt. In dem Lesebuch sind sowohl bekannte als auch weniger bekannte Erzählungen versammelt, die das bewusste Leben in der Kälte der unbewussten Natur thematisieren. Es enthält eindrucksvolle sprachliche Naturbilder, wie sie in den 'Winterbriefen aus Kirchschlag' (1866) und bei der Beobachtung der Sonnenfinsternis am 8. Juli 1842 festgehalten sind. Stifter war sich der Fragilität des logischen und sprachlichen Fundaments, auf dem er sich bewegte, bewusst. Diese Angst vor dem Abgrund des Kosmos durchzieht sein Werk von den Anfängen bis zu den komplexen Texten seines Alters.