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Feuertäufer

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Eine der größten Überraschungen der spanischen Literatur der letzten Jahre: Im Gewand eines historischen Romans erzählt der junge Autor Antonio Orejudo eine höchst aktuelle Geschichte von Fanatismus und religiösem Wahn. Bernd Rothmann besteigt 1535 die Kanzel des Doms zu Münster und entfaltet vor der aufmerksamen Menge seine Kritik an der verkommenen Institution Kirche. Er ruft dazu auf, sie niederzubrennen, während der Geist der Revolte in der Stadt und in Europa bereits Fuß gefasst hat. Die Wiedertäufer sammeln die Unzufriedenen um sich, und Rothmann wird zeitweise zu einem ihrer führenden Köpfe. Doch angewidert von Blutrausch und Machtgier flüchtet er in eine leidenschaftliche, aber gefährliche Liaison. Als die Katholischen die Stadt überrennen und die Wiedertäufer niedermetzeln, bleibt Rothmann verschwunden. Jahre später, als die Inquisition wieder aktiv ist, taucht eine kluge Ketzerschrift auf, die die Kirche beunruhigt. Der französische Großinquisitor wendet sich an Joachim Pfister, der die Anführer des Aufstands kennt und sich der Inquisition verkauft hat. Er glaubt nicht, dass es sich lohnt, für eine Idee zu sterben. Doch eine Begegnung mit einem Mann konfrontiert ihn mit den Träumen von damals, und Joachim Pfister, einst Bernd Rothmann, erhält eine zweite Chance.

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Feuertäufer, Antonio Orejudo

Taal
Jaar van publicatie
2006
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(Hardcover)
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3,9
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Titel
Feuertäufer
Taal
Duits
Uitgever
Knaus
Jaar van publicatie
2006
Formaat
Hardcover
ISBN10
381350266X
ISBN13
9783813502664
Reeks
Oorspronkelijke titel
Reconstrucción
Beoordeling
3,85 van 5
Aantekening
Eine der größten Überraschungen der spanischen Literatur der letzten Jahre: Im Gewand eines historischen Romans erzählt der junge Autor Antonio Orejudo eine höchst aktuelle Geschichte von Fanatismus und religiösem Wahn. Bernd Rothmann besteigt 1535 die Kanzel des Doms zu Münster und entfaltet vor der aufmerksamen Menge seine Kritik an der verkommenen Institution Kirche. Er ruft dazu auf, sie niederzubrennen, während der Geist der Revolte in der Stadt und in Europa bereits Fuß gefasst hat. Die Wiedertäufer sammeln die Unzufriedenen um sich, und Rothmann wird zeitweise zu einem ihrer führenden Köpfe. Doch angewidert von Blutrausch und Machtgier flüchtet er in eine leidenschaftliche, aber gefährliche Liaison. Als die Katholischen die Stadt überrennen und die Wiedertäufer niedermetzeln, bleibt Rothmann verschwunden. Jahre später, als die Inquisition wieder aktiv ist, taucht eine kluge Ketzerschrift auf, die die Kirche beunruhigt. Der französische Großinquisitor wendet sich an Joachim Pfister, der die Anführer des Aufstands kennt und sich der Inquisition verkauft hat. Er glaubt nicht, dass es sich lohnt, für eine Idee zu sterben. Doch eine Begegnung mit einem Mann konfrontiert ihn mit den Träumen von damals, und Joachim Pfister, einst Bernd Rothmann, erhält eine zweite Chance.