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Der Tote von Passy

Roman

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Lange Zeit wünschte ich den Tod meiner Eltern. Ich liebte sie, und ich schämte mich für diesen Wunsch. Ihre Erfüllung schien mir als Mädchen die einzige Rettung für unsere Familie. Ich dachte, wenn sie tot wären, würden wir glücklich sein und ihre Sorgen hätten ein Ende. Wer waren meine Eltern, bevor sie meine Eltern wurden? Diese Frage stellte ich mir zu spät. Etwas stimmte nicht mit ihnen. Sie waren unzufrieden mit ihrem Leben. Im Haus lag eine Unruhe. Unglück in den Augen meiner Mutter, Zorn in der Stimme meines Vaters. In mir ein diffuses Schuldgefühl. Sie quälten sich, aber ich wusste nicht womit. Eines Tages erhält die Protagonistin einen versiegelten Brief, der sie darüber informiert, dass ihr leiblicher Vater bald in Paris beerdigt wird. Kurz zögert sie, dann begibt sie sich auf den Weg nach Frankreich. Eine aufregende Suche nach familiären Wurzeln und einer neuen Identität beginnt. Immer wieder nimmt die Geschichte unerwartete Wendungen, und der Weg in die Vergangenheit zeigt sich als vielschichtig. In klarer Sprache gelingt es der Autorin, einen leisen, eindringlichen Roman zu schaffen, der die Frage nach der eigenen Identität aufwirft, die der Leser am Ende für sich selbst beantworten muss.

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Der Tote von Passy, Barbara Bongartz

Taal
Jaar van publicatie
2007
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(Hardcover)
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4,0
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Titel
Der Tote von Passy
Ondertitel
Roman
Taal
Duits
Uitgever
Dittrich
Jaar van publicatie
2007
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
194
ISBN10
3937717226
ISBN13
9783937717227
Reeks
Beoordeling
4 van 5
Aantekening
Lange Zeit wünschte ich den Tod meiner Eltern. Ich liebte sie, und ich schämte mich für diesen Wunsch. Ihre Erfüllung schien mir als Mädchen die einzige Rettung für unsere Familie. Ich dachte, wenn sie tot wären, würden wir glücklich sein und ihre Sorgen hätten ein Ende. Wer waren meine Eltern, bevor sie meine Eltern wurden? Diese Frage stellte ich mir zu spät. Etwas stimmte nicht mit ihnen. Sie waren unzufrieden mit ihrem Leben. Im Haus lag eine Unruhe. Unglück in den Augen meiner Mutter, Zorn in der Stimme meines Vaters. In mir ein diffuses Schuldgefühl. Sie quälten sich, aber ich wusste nicht womit. Eines Tages erhält die Protagonistin einen versiegelten Brief, der sie darüber informiert, dass ihr leiblicher Vater bald in Paris beerdigt wird. Kurz zögert sie, dann begibt sie sich auf den Weg nach Frankreich. Eine aufregende Suche nach familiären Wurzeln und einer neuen Identität beginnt. Immer wieder nimmt die Geschichte unerwartete Wendungen, und der Weg in die Vergangenheit zeigt sich als vielschichtig. In klarer Sprache gelingt es der Autorin, einen leisen, eindringlichen Roman zu schaffen, der die Frage nach der eigenen Identität aufwirft, die der Leser am Ende für sich selbst beantworten muss.