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Deutschboden

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Willkommen in jenem unbekannten Land, das Deutschland heißt. Moritz von Uslar verbringt drei Monate in einer Kleinstadt im Osten Deutschlands und kehrt mit einer großen Erzählung zurück, die Reportage und Abenteuerroman vereint. Draußen vor der Großstadt, wo Hartz IV, Alkoholismus und Rechtsradikalismus vermutet werden, beginnt die Geschichte. Der Reporter sucht nach einem Ort mit Boxclub und Kneipe und findet ihn im Landkreis Oberhavel, nördlich von Berlin. In der Pension Heimat und Franky’s Place genießt er Pils am Tresen, während er Gespräche mit den Einheimischen aufnimmt. Er trifft auf Kneipenchef Heiko, Geschichtenerzähler Blocky und tätowierten Punk Raoul, die ihm Zugang zu den Proben der Band »5 Teeth Less« und Grillfesten mit Deutschlandfahne gewähren. Hier wird der Alltag junger Männer sichtbar, die vielleicht keine große Zukunft haben, aber einen guten Humor. Die präzisen Beobachtungen, Gespräche, Gags und die Fülle absurder und rührender Alltäglichkeiten ziehen den Leser in das Leben der ostdeutschen Kleinstadt. Moritz von Uslar zeigt, dass Wirklichkeit oft jenseits der Erwartungen liegt. In dieser Erzählung ist Platz für Abstrusitäten, aber nicht für Trostlosigkeit. Deutschboden leuchtet – das Licht der Tankstelle an der Ausfallstraße nachts um halb eins.

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Deutschboden, Moritz von Uslar

Taal
Jaar van publicatie
2010
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(Hardcover)
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Ondertitel
Eine teilnehmende Beobachtung
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2010
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
379
ISBN10
3462042564
ISBN13
9783462042566
Reeks
Beoordeling
3,75 van 5
Aantekening
Willkommen in jenem unbekannten Land, das Deutschland heißt. Moritz von Uslar verbringt drei Monate in einer Kleinstadt im Osten Deutschlands und kehrt mit einer großen Erzählung zurück, die Reportage und Abenteuerroman vereint. Draußen vor der Großstadt, wo Hartz IV, Alkoholismus und Rechtsradikalismus vermutet werden, beginnt die Geschichte. Der Reporter sucht nach einem Ort mit Boxclub und Kneipe und findet ihn im Landkreis Oberhavel, nördlich von Berlin. In der Pension Heimat und Franky’s Place genießt er Pils am Tresen, während er Gespräche mit den Einheimischen aufnimmt. Er trifft auf Kneipenchef Heiko, Geschichtenerzähler Blocky und tätowierten Punk Raoul, die ihm Zugang zu den Proben der Band »5 Teeth Less« und Grillfesten mit Deutschlandfahne gewähren. Hier wird der Alltag junger Männer sichtbar, die vielleicht keine große Zukunft haben, aber einen guten Humor. Die präzisen Beobachtungen, Gespräche, Gags und die Fülle absurder und rührender Alltäglichkeiten ziehen den Leser in das Leben der ostdeutschen Kleinstadt. Moritz von Uslar zeigt, dass Wirklichkeit oft jenseits der Erwartungen liegt. In dieser Erzählung ist Platz für Abstrusitäten, aber nicht für Trostlosigkeit. Deutschboden leuchtet – das Licht der Tankstelle an der Ausfallstraße nachts um halb eins.