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Panther im Keller

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Amos Oz behandelt ein Thema von persönlicher und politischer Relevanz: Kann ein Feind menschlich sein? Im Jahr 1948 in Palästina wird der zwölfjährige Profus als „gemeiner Verräter“ beschimpft, weil er einen Angehörigen der britischen Schutzpolizei in Hebräisch unterrichtet. Während alle die Briten verachten, hat Profus einen Menschen kennengelernt, der Frieden wünscht und nichts gegen ihn oder die Juden hat. Sergeant Dunlop ist fasziniert von Land und Sprache, doch als er versetzt wird, bleibt Profus mit dem Gefühl zurück, auf eine andere Weise verraten zu haben. Die politischen Hintergründe sind komplex: Ab 1947/48 kommen immer mehr Juden nach Palästina, um die in der Balfour-Deklaration von 1917 versprochene nationale Heimstatt zu beanspruchen. Palästina, historisches Heimatland der Juden, wird von Arabern bewohnt, und die britische Mandatsmacht gilt als araberfreundlich. Dies verstärkt die Feindschaft zwischen Juden und Arabern und führt zu blutigen Auseinandersetzungen. Auch gegen die Briten formiert sich Widerstand. Mit dem Ende des britischen Mandats am 14. Mai 1948 proklamieren die Juden den Staat Israel, was in den Palästinakrieg mündet. Bis heute bleibt ein umfassender Friedensvertrag zwischen Israelis und Arabern aus. Der Roman endet mit dem Abzug der Briten aus Palästina.

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Panther im Keller, Amos Oz

Taal
Jaar van publicatie
2003
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(Paperback)
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3,7
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Taal
Duits
Auteurs
Amos Oz
Jaar van publicatie
2003
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
205
ISBN10
3423621257
ISBN13
9783423621250
Reeks
Eerste editie
1995
Oorspronkelijke titel
Panter be-martef
Beoordeling
3,7 van 5
Aantekening
Amos Oz behandelt ein Thema von persönlicher und politischer Relevanz: Kann ein Feind menschlich sein? Im Jahr 1948 in Palästina wird der zwölfjährige Profus als „gemeiner Verräter“ beschimpft, weil er einen Angehörigen der britischen Schutzpolizei in Hebräisch unterrichtet. Während alle die Briten verachten, hat Profus einen Menschen kennengelernt, der Frieden wünscht und nichts gegen ihn oder die Juden hat. Sergeant Dunlop ist fasziniert von Land und Sprache, doch als er versetzt wird, bleibt Profus mit dem Gefühl zurück, auf eine andere Weise verraten zu haben. Die politischen Hintergründe sind komplex: Ab 1947/48 kommen immer mehr Juden nach Palästina, um die in der Balfour-Deklaration von 1917 versprochene nationale Heimstatt zu beanspruchen. Palästina, historisches Heimatland der Juden, wird von Arabern bewohnt, und die britische Mandatsmacht gilt als araberfreundlich. Dies verstärkt die Feindschaft zwischen Juden und Arabern und führt zu blutigen Auseinandersetzungen. Auch gegen die Briten formiert sich Widerstand. Mit dem Ende des britischen Mandats am 14. Mai 1948 proklamieren die Juden den Staat Israel, was in den Palästinakrieg mündet. Bis heute bleibt ein umfassender Friedensvertrag zwischen Israelis und Arabern aus. Der Roman endet mit dem Abzug der Briten aus Palästina.