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Die Walsche

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Olga kommt für drei Tage zurück ins Schulhaus, um die Beerdigung ihres Vaters, des Lehrers, vorzubereiten. Er hat sich zu Tode gesoffen, da sein Traum von einem besseren Leben zerbrochen ist. In ihrem Heimatdorf fühlt sich Olga fremd, selbst unter den Bauern, die sie seit ihrer Kindheit kennt. Sie meiden ihren Blick, weil sie in die Stadt gegangen ist und mit einem Italiener, einem Walschen, eine Cafeteria betreibt. Auch unter den Italienern bleibt sie ein Außenseiter, spürt das Anderssein und die sparsamen Gesten. Mit dem nahenden Tag der Beerdigung kommen Fragen, Erinnerungen und Ängste auf. Schließlich erkennt sie, dass es keinen Rückweg in die Kindheit gibt. Der Autor thematisiert den Konflikt zwischen Heimat und Fremde sowie das Spannungsverhältnis zwischen Südtirolern und Italienern. Er hinterfragt die Fragilität von Heimatgefühlen und entlarvt die idyllische Vorstellung eines Bergbauerndorfes, indem er die Rohheit der Bewohner und den modernen Schwindel des Tourismus offenbart, der alte Fassaden restauriert. Am Schicksal einer jungen Frau zeigt er, dass sich heimisch zu fühlen ein kaum erreichbarer Zustand ist.

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Die Walsche, Joseph Zoderer

Taal
Jaar van publicatie
1995
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(Paperback),
Staat van het boek
Beschadigd
Prijs
€ 0,21

Betaalmethoden

2,4
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Titel
Die Walsche
Taal
Duits
Jaar van publicatie
1995
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
120
ISBN10
3596132495
ISBN13
9783596132492
Reeks
Beoordeling
2,35 van 5
Aantekening
Olga kommt für drei Tage zurück ins Schulhaus, um die Beerdigung ihres Vaters, des Lehrers, vorzubereiten. Er hat sich zu Tode gesoffen, da sein Traum von einem besseren Leben zerbrochen ist. In ihrem Heimatdorf fühlt sich Olga fremd, selbst unter den Bauern, die sie seit ihrer Kindheit kennt. Sie meiden ihren Blick, weil sie in die Stadt gegangen ist und mit einem Italiener, einem Walschen, eine Cafeteria betreibt. Auch unter den Italienern bleibt sie ein Außenseiter, spürt das Anderssein und die sparsamen Gesten. Mit dem nahenden Tag der Beerdigung kommen Fragen, Erinnerungen und Ängste auf. Schließlich erkennt sie, dass es keinen Rückweg in die Kindheit gibt. Der Autor thematisiert den Konflikt zwischen Heimat und Fremde sowie das Spannungsverhältnis zwischen Südtirolern und Italienern. Er hinterfragt die Fragilität von Heimatgefühlen und entlarvt die idyllische Vorstellung eines Bergbauerndorfes, indem er die Rohheit der Bewohner und den modernen Schwindel des Tourismus offenbart, der alte Fassaden restauriert. Am Schicksal einer jungen Frau zeigt er, dass sich heimisch zu fühlen ein kaum erreichbarer Zustand ist.