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Ginster

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Der Roman «Ginster» erscheint 1928, sein Autor bleibt ungenannt; «von ihm», dem Titelhelden Ginster, «selbst geschrieben», steht auf dem Deckblatt. Das Buch handelt vom Krieg, dem Ersten Weltkrieg – falls «handelt» das richtige Wort ist. Tatsächlich erzählt der Roman nur von Ginster und wie er die Welt sieht. Es ist das Lieblingsbuch einer kleinen Clique. Walter Benjamin ist «sehr enthusiasmiert», Joseph Roth fasziniert vom «literarischen Chaplin», Her­mann Kesten schwärmt vom «Fabrikanten blühender und desillusionierender und indirekter Gleichnisse». Carl von Ossietzky «salutiert» und wünscht «viele Fortsetzungen». Das größte Kompliment aber kommt von Ernst Bloch: «Seltsam wirkt die angehaltene Langeweile des Aspekts; sie vergrößert sowohl verblüffend, als sie macht das Trostlose irgendwie heiter, als vor allem: sie ist das Erkenntnisinstrument des Wahren, Konkreten, wirklich damals Geschehenden.» (Richard David Precht/Cicero)

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Ginster, Siegfried Kracauer

Taal
Jaar van publicatie
1990
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(Paperback)
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3,8
Zeer goed
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Titel
Ginster
Taal
Duits
Uitgever
Suhrkamp
Jaar van publicatie
1990
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
240
ISBN10
3518382675
ISBN13
9783518382677
Reeks
Beoordeling
3,8 van 5
Aantekening
Der Roman «Ginster» erscheint 1928, sein Autor bleibt ungenannt; «von ihm», dem Titelhelden Ginster, «selbst geschrieben», steht auf dem Deckblatt. Das Buch handelt vom Krieg, dem Ersten Weltkrieg – falls «handelt» das richtige Wort ist. Tatsächlich erzählt der Roman nur von Ginster und wie er die Welt sieht. Es ist das Lieblingsbuch einer kleinen Clique. Walter Benjamin ist «sehr enthusiasmiert», Joseph Roth fasziniert vom «literarischen Chaplin», Her­mann Kesten schwärmt vom «Fabrikanten blühender und desillusionierender und indirekter Gleichnisse». Carl von Ossietzky «salutiert» und wünscht «viele Fortsetzungen». Das größte Kompliment aber kommt von Ernst Bloch: «Seltsam wirkt die angehaltene Langeweile des Aspekts; sie vergrößert sowohl verblüffend, als sie macht das Trostlose irgendwie heiter, als vor allem: sie ist das Erkenntnisinstrument des Wahren, Konkreten, wirklich damals Geschehenden.» (Richard David Precht/Cicero)