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Jesusalem

Roman

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Ein traumatisierter Vater zieht sich nach dem Tod seiner Frau mit seinen beiden Söhnen und einem Ex-Soldaten in ein verlassenes Jägercamp im Busch zurück, das er 'Jesusalem' nennt. Dort will er das Erlebte vergessen und gibt allen neuen Namen, während Erinnerungen und Träume verboten sind. Im Hintergrund des Bürgerkriegs in Mosambik wird der verzweifelte Versuch zweier Brüder erzählt, eine Familientragödie zu rekonstruieren, über die ihr Vater weder sprechen noch schweigen kann. Die Geschichte wird aus der Perspektive des 11-jährigen Mwanito erzählt, der, im Gegensatz zu seinem älteren Bruder Ntunzi, keine Erinnerung an die Mutter hat. Mwanitos Fähigkeit, Stille zu erzeugen, mildert die Ausbrüche des zunehmend wahnsinnigen Vaters. Als eine mysteriöse weiße Frau im Camp erscheint, bricht die Welt des Vaters zusammen, und sie kehren in die Stadt zurück. Dort erfährt Mwanito, was seinen Vater in den Wahnsinn getrieben hat, und Ntunzi entdeckt, wer sein leiblicher Vater ist. Diese tragische Familiengeschichte thematisiert das Vergessen und den Umgang mit Schmerz und Schuld, verwoben mit den Traumata der jüngeren Geschichte Mosambiks, die bis in die Gegenwart reichen.

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Jesusalem, Mia Couto

Taal
Jaar van publicatie
2014
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(Hardcover)
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4,1
Zeer goed
8 Beoordelingen

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Titel
Jesusalem
Ondertitel
Roman
Taal
Duits
Auteurs
Mia Couto
Uitgever
Wunderhorn
Jaar van publicatie
2014
Formaat
Hardcover
ISBN10
3884234625
ISBN13
9783884234624
Reeks
Oorspronkelijke titel
Jerusalém
Beoordeling
4,1 van 5
Aantekening
Ein traumatisierter Vater zieht sich nach dem Tod seiner Frau mit seinen beiden Söhnen und einem Ex-Soldaten in ein verlassenes Jägercamp im Busch zurück, das er 'Jesusalem' nennt. Dort will er das Erlebte vergessen und gibt allen neuen Namen, während Erinnerungen und Träume verboten sind. Im Hintergrund des Bürgerkriegs in Mosambik wird der verzweifelte Versuch zweier Brüder erzählt, eine Familientragödie zu rekonstruieren, über die ihr Vater weder sprechen noch schweigen kann. Die Geschichte wird aus der Perspektive des 11-jährigen Mwanito erzählt, der, im Gegensatz zu seinem älteren Bruder Ntunzi, keine Erinnerung an die Mutter hat. Mwanitos Fähigkeit, Stille zu erzeugen, mildert die Ausbrüche des zunehmend wahnsinnigen Vaters. Als eine mysteriöse weiße Frau im Camp erscheint, bricht die Welt des Vaters zusammen, und sie kehren in die Stadt zurück. Dort erfährt Mwanito, was seinen Vater in den Wahnsinn getrieben hat, und Ntunzi entdeckt, wer sein leiblicher Vater ist. Diese tragische Familiengeschichte thematisiert das Vergessen und den Umgang mit Schmerz und Schuld, verwoben mit den Traumata der jüngeren Geschichte Mosambiks, die bis in die Gegenwart reichen.