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Der Gedanke an das Glück und an das Ende

Roman

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Der 9. Juli 1961 markiert einen entscheidenden Tag für die Familie Chassaing. Albert, seine Frau Suzanne und ihr jüngerer Sohn Gilles erwarten die Lieferung ihres ersten Fernsehers, um eine Sendung über den Algerienkrieg zu sehen, in der der ältere Sohn Henri auftritt. Während dieser besonderen Gelegenheit offenbart Albert auf zärtliche Weise, dass Suzanne, die Neuerungen liebt, an diesem Tag einen anderen Mann begehrt. Er selbst ist von den Erlebnissen des Zweiten Weltkriegs geprägt, in dem er in der Festung Schoenenbourg kämpfte. In der Nacht des 9. Juli nimmt sich Albert das Leben. Vorher ermutigt er Gilles, der mehr an Balzacs „Eugénie Grandet“ interessiert ist als am Lesen, seine Leidenschaft für Literatur in der ländlichen Arbeiterwelt zu verfolgen. Er bittet den alten Lehrer, sich um ihn zu kümmern. Die emotionalen Zustände der Familienmitglieder in der Nachkriegszeit werden einfühlsam und präzise dargestellt. Der Roman erkundet, wie nah sich Familienmitglieder stehen, sich lieben und dennoch wenig miteinander teilen können. Dies geschieht durch gekonnte Dialoge und eine poetische, schnörkellose Sprache, die dem Menschen zutiefst zugewandt ist.

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Der Gedanke an das Glück und an das Ende, Jean Luc Seigle

Taal
Jaar van publicatie
2014
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(Hardcover),
Staat van het boek
Goed
Prijs
€ 0,99

Betaalmethoden

4,3
Zeer goed
4 Beoordelingen

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Titel
Der Gedanke an das Glück und an das Ende
Ondertitel
Roman
Taal
Duits
Uitgever
Beck
Jaar van publicatie
2014
Formaat
Hardcover
ISBN10
3406667554
ISBN13
9783406667558
Reeks
Beoordeling
4,25 van 5
Aantekening
Der 9. Juli 1961 markiert einen entscheidenden Tag für die Familie Chassaing. Albert, seine Frau Suzanne und ihr jüngerer Sohn Gilles erwarten die Lieferung ihres ersten Fernsehers, um eine Sendung über den Algerienkrieg zu sehen, in der der ältere Sohn Henri auftritt. Während dieser besonderen Gelegenheit offenbart Albert auf zärtliche Weise, dass Suzanne, die Neuerungen liebt, an diesem Tag einen anderen Mann begehrt. Er selbst ist von den Erlebnissen des Zweiten Weltkriegs geprägt, in dem er in der Festung Schoenenbourg kämpfte. In der Nacht des 9. Juli nimmt sich Albert das Leben. Vorher ermutigt er Gilles, der mehr an Balzacs „Eugénie Grandet“ interessiert ist als am Lesen, seine Leidenschaft für Literatur in der ländlichen Arbeiterwelt zu verfolgen. Er bittet den alten Lehrer, sich um ihn zu kümmern. Die emotionalen Zustände der Familienmitglieder in der Nachkriegszeit werden einfühlsam und präzise dargestellt. Der Roman erkundet, wie nah sich Familienmitglieder stehen, sich lieben und dennoch wenig miteinander teilen können. Dies geschieht durch gekonnte Dialoge und eine poetische, schnörkellose Sprache, die dem Menschen zutiefst zugewandt ist.