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Der Maler der fließenden Welt

Boekbeoordeling

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In den dreißiger Jahren stellte der Maler Masuji Ono seine Kunst in den Dienst der japanischen Expansionspolitik. Nach dem Krieg ist sein damaliger Hurrapatriotismus anrüchig geworden, und als seine Tochter heiraten will, wird seine Vergangenheit zur Belastung für die Familie. Seine Lebensbeichte offenbart ein komplexes Geflecht von Schuld und Irrtum. Kazuo Ishiguros eindringlicher, meisterhaft erzählter Roman lässt das vom Krieg zerrüttete Japan der Nachkriegszeit auferstehen, ein Land im Umbruch, in dem verschiedene Lebensweisen um die Vorherrschaft kämpfen und ein Volk zwischen Tradition und Moderne nach einem neuen Lebenssinn sucht. Er zeigt den Kampf des Einzelnen mit seiner Vergangenheit, ein Thema von universeller Gültigkeit, das auch in Deutschland von erschreckender Aktualität ist. Der Autor spielt sich nicht als besserwisserischer Ankläger auf, sondern behandelt das Gewissen des betagten, bis Kriegsende einflussreichen Künstlers Masuji Ono mit behutsamer Eindringlichkeit. Ono, einst Fürsprecher eines neuen „patriotischen Stils“ in der Malerei und Berater des Kulturministeriums, erkennt schließlich, dass er zu seinem Handeln stehen muss. Er hofft, dass die jungen Menschen durch ihr Verhalten dazu beitragen, das Vergangene in Zukunft zu läutern.

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Der Maler der fließenden Welt, Kazuo Ishiguro

Taal
Jaar van publicatie
2001
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3,8
Zeer goed
28163 Beoordelingen

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Taal
Duits
Uitgever
Goldmann
Jaar van publicatie
2001
ISBN10
3442727391
ISBN13
9783442727391
Reeks
Eerste editie
1986
Oorspronkelijke titel
An Artist of the Floating World
Beoordeling
3,8 van 5
Aantekening
In den dreißiger Jahren stellte der Maler Masuji Ono seine Kunst in den Dienst der japanischen Expansionspolitik. Nach dem Krieg ist sein damaliger Hurrapatriotismus anrüchig geworden, und als seine Tochter heiraten will, wird seine Vergangenheit zur Belastung für die Familie. Seine Lebensbeichte offenbart ein komplexes Geflecht von Schuld und Irrtum. Kazuo Ishiguros eindringlicher, meisterhaft erzählter Roman lässt das vom Krieg zerrüttete Japan der Nachkriegszeit auferstehen, ein Land im Umbruch, in dem verschiedene Lebensweisen um die Vorherrschaft kämpfen und ein Volk zwischen Tradition und Moderne nach einem neuen Lebenssinn sucht. Er zeigt den Kampf des Einzelnen mit seiner Vergangenheit, ein Thema von universeller Gültigkeit, das auch in Deutschland von erschreckender Aktualität ist. Der Autor spielt sich nicht als besserwisserischer Ankläger auf, sondern behandelt das Gewissen des betagten, bis Kriegsende einflussreichen Künstlers Masuji Ono mit behutsamer Eindringlichkeit. Ono, einst Fürsprecher eines neuen „patriotischen Stils“ in der Malerei und Berater des Kulturministeriums, erkennt schließlich, dass er zu seinem Handeln stehen muss. Er hofft, dass die jungen Menschen durch ihr Verhalten dazu beitragen, das Vergangene in Zukunft zu läutern.