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Oreo

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Christine, sechzehn Jahre alt, ist die Tochter einer schwarzen Mutter und eines jüdischen Vaters und wächst in Philadelphia auf, wo sie als »Oreo« verspottet wird – eine doppelte Außenseiterin. Ihr Vater hat sie früh verlassen und ein Geheimnis hinterlassen, das sie nur lösen kann, wenn sie ihn findet. Auf ihrem Weg nach New York begegnet sie skurrilen Charakteren: einem schwulen »Reisehenker«, einem stummen Radio-Macher, einem grotesk dummen Zuhälter und schließlich ihrem Vater. Nicht alle haben gute Absichten, doch Christine übersteht alles dank ihres selbst erfundenen Kampfsports WITZ, getreu ihrem Motto: »Niemand reizt mich ungestraft.« Ihre Reise folgt der Theseus-Sage mit all ihren Wendungen bis zum letzten überraschenden Twist, der das Geheimnis ihres Vaters enthüllt. Der antike Held ist in dieser Erzählung jüdisch, schwarz und weiblich. Die Autorin führt die Leser in ein widersprüchliches Amerika, und die Übersetzung von Pieke Biermann, die den temperamentvollen Text voller jiddischer Anleihen und Südstaaten-Slang meisterhaft umsetzt, ist ein Genuss. Die Jury des Preises der Leipziger Buchmesse 2020 lobt Biermanns Übersetzung, die erstmals auf Deutsch erscheint und mit einem Schlüssel für Schnellleser, Anmerkungen, Glossar und einem Nachwort von Max Czollek ergänzt wird.

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Oreo, Fran Ross

Taal
Jaar van publicatie
2019
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(Hardcover)
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Titel
Oreo
Taal
Duits
Auteurs
Fran Ross
Uitgever
dtv
Jaar van publicatie
2019
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
288
ISBN10
3423281979
ISBN13
9783423281973
Reeks
Beoordeling
3,8 van 5
Aantekening
Christine, sechzehn Jahre alt, ist die Tochter einer schwarzen Mutter und eines jüdischen Vaters und wächst in Philadelphia auf, wo sie als »Oreo« verspottet wird – eine doppelte Außenseiterin. Ihr Vater hat sie früh verlassen und ein Geheimnis hinterlassen, das sie nur lösen kann, wenn sie ihn findet. Auf ihrem Weg nach New York begegnet sie skurrilen Charakteren: einem schwulen »Reisehenker«, einem stummen Radio-Macher, einem grotesk dummen Zuhälter und schließlich ihrem Vater. Nicht alle haben gute Absichten, doch Christine übersteht alles dank ihres selbst erfundenen Kampfsports WITZ, getreu ihrem Motto: »Niemand reizt mich ungestraft.« Ihre Reise folgt der Theseus-Sage mit all ihren Wendungen bis zum letzten überraschenden Twist, der das Geheimnis ihres Vaters enthüllt. Der antike Held ist in dieser Erzählung jüdisch, schwarz und weiblich. Die Autorin führt die Leser in ein widersprüchliches Amerika, und die Übersetzung von Pieke Biermann, die den temperamentvollen Text voller jiddischer Anleihen und Südstaaten-Slang meisterhaft umsetzt, ist ein Genuss. Die Jury des Preises der Leipziger Buchmesse 2020 lobt Biermanns Übersetzung, die erstmals auf Deutsch erscheint und mit einem Schlüssel für Schnellleser, Anmerkungen, Glossar und einem Nachwort von Max Czollek ergänzt wird.