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In einer Wohnung finden Kriminalbeamte die Leiche einer Frau mit zerschossenem Schädel; sie finden aber auch rechtsradikales Propagandamaterial samt einschlägigen Zeitschriften. Die Mordgruppe 2, deren originelles Personal dem Kenner aus Hinterbergers "Das fehlende W" vertraut ist, nimmt sich dieser Nazigeschichte an; und besonders Otto Hotwagner, dieser ältere, immer etwas müde scheinende Kriminalist, wirkt hellwach bei der Lösung dieses Falles. In Hinterbergers neuem Krimi geht es um Blut und seinen Wert. Dennoch ist der Roman alles andere als die literarische Ausbeutung eines wiederaufkeimenden Neonazismus. Er ist, wie jeder gute Krimi, eine moralische Parabel, eine Parabel vom unversöhnlichen Gegensatz zwischen schlichter, aber unnachgiebiger Zivilcourage und den pathetisch-aufgeblasenen Ehrbegriffen der Ewiggestrigen.
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"Und über uns die Heldenahnen ...", Ernst Hinterberger
- Taal
- Jaar van publicatie
- 1994
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- (Paperback),
- Staat van het boek
- Beschadigd
- Prijs
- € 1,81
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- Taal
- Duits
- Auteurs
- Ernst Hinterberger
- Uitgever
- Heyne
- Jaar van publicatie
- 1994
- Formaat
- Paperback
- Aantal pagina's
- 194
- ISBN10
- 3453080947
- ISBN13
- 9783453080942
- Reeks
- Tags
- Fictie, Historisch thema, Waargebeurde verhalen, Detectives & Thriller, Detectiveverhalen, True crime, Sociale Problemen, Detective serie
- Beoordeling
- 4 van 5
- Aantekening
- In einer Wohnung finden Kriminalbeamte die Leiche einer Frau mit zerschossenem Schädel; sie finden aber auch rechtsradikales Propagandamaterial samt einschlägigen Zeitschriften. Die Mordgruppe 2, deren originelles Personal dem Kenner aus Hinterbergers "Das fehlende W" vertraut ist, nimmt sich dieser Nazigeschichte an; und besonders Otto Hotwagner, dieser ältere, immer etwas müde scheinende Kriminalist, wirkt hellwach bei der Lösung dieses Falles. In Hinterbergers neuem Krimi geht es um Blut und seinen Wert. Dennoch ist der Roman alles andere als die literarische Ausbeutung eines wiederaufkeimenden Neonazismus. Er ist, wie jeder gute Krimi, eine moralische Parabel, eine Parabel vom unversöhnlichen Gegensatz zwischen schlichter, aber unnachgiebiger Zivilcourage und den pathetisch-aufgeblasenen Ehrbegriffen der Ewiggestrigen.




