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Neue Herrlichkeit

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Viktor Kösling, die Hauptfigur in diesem Roman, ist eher ein Antiheld, der daran gewöhnt ist, den Erwartungen anderer zu entsprechen. Als Sohn eines hochgestellten Vaters und einer ehrgeizigen Mutter soll er vor dem Eintritt in den diplomatischen Dienst seine Doktorarbeit schreiben und zieht sich dafür in das abgelegene staatliche Heim "Neue Herrlichkeit" zurück. Während des Winters zeigt er wenig Interesse an seiner Arbeit und lässt sich stattdessen von den Mitbewohnern dieser vermeintlichen Idylle beeinflussen. Die Beziehungen unter den Bewohnern werden nur kurz durch einen Lehrgang gestört, bis ein großer Schneefall das Heim unzugänglich macht. In der Isolation bricht das Gleichgewicht der Gruppe auseinander, und ein Streit zwischen Ordnung und Unordnung entfaltet sich. Alle Charaktere streben auf ihre Weise ein selbstbestimmtes Leben an, sei es durch Rückkehr in die Vergangenheit, durch Märchenphantasien oder sinnvolle Arbeit ohne Leistungsdruck. Diese Dynamik führt zu einer Kollektivdepression und einer neuen Traurigkeit. Nach dem Schnee ist die geordnete Unordnung erneut zerbrochen. Viktor hat seine Dissertation nicht geschrieben und möchte bei Thilde, einer Frau, die er dort kennengelernt hat, bleiben. Doch ein Telegramm aus dem Ministerium ruft ihn zurück nach Berlin, um sein Land im Ausland zu vertreten.

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Neue Herrlichkeit, Günter de Bruyn

Taal
Jaar van publicatie
1984
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(Hardcover)
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3,8
Zeer goed
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Taal
Duits
Uitgever
Fischer
Jaar van publicatie
1984
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
215
ISBN10
3100096037
ISBN13
9783100096036
Reeks
Beoordeling
3,75 van 5
Aantekening
Viktor Kösling, die Hauptfigur in diesem Roman, ist eher ein Antiheld, der daran gewöhnt ist, den Erwartungen anderer zu entsprechen. Als Sohn eines hochgestellten Vaters und einer ehrgeizigen Mutter soll er vor dem Eintritt in den diplomatischen Dienst seine Doktorarbeit schreiben und zieht sich dafür in das abgelegene staatliche Heim "Neue Herrlichkeit" zurück. Während des Winters zeigt er wenig Interesse an seiner Arbeit und lässt sich stattdessen von den Mitbewohnern dieser vermeintlichen Idylle beeinflussen. Die Beziehungen unter den Bewohnern werden nur kurz durch einen Lehrgang gestört, bis ein großer Schneefall das Heim unzugänglich macht. In der Isolation bricht das Gleichgewicht der Gruppe auseinander, und ein Streit zwischen Ordnung und Unordnung entfaltet sich. Alle Charaktere streben auf ihre Weise ein selbstbestimmtes Leben an, sei es durch Rückkehr in die Vergangenheit, durch Märchenphantasien oder sinnvolle Arbeit ohne Leistungsdruck. Diese Dynamik führt zu einer Kollektivdepression und einer neuen Traurigkeit. Nach dem Schnee ist die geordnete Unordnung erneut zerbrochen. Viktor hat seine Dissertation nicht geschrieben und möchte bei Thilde, einer Frau, die er dort kennengelernt hat, bleiben. Doch ein Telegramm aus dem Ministerium ruft ihn zurück nach Berlin, um sein Land im Ausland zu vertreten.