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Das Glücksrad

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Obwohl erst 1999 veröffentlicht, ist Dawn Powells Glücksrad eine Wiederentdeckung, da der Roman bereits 1936 erschien. Die Geschichte spielt in der New Yorker Schriftstellerszene der 30er Jahre und bietet eine unterhaltsame, anrührende Satire. Im Mittelpunkt steht die stolze Effie, die seit 15 Jahren in selbstbetrügerischen Erinnerungen an ihren Ex-Mann, den gefeierten Literaten Andrew Callingham, lebt. Ihr bester Freund, der distanzierte Bohemien Dennis Orphen, hat Effies Geschichte in einen Roman verwandelt. Das statische Leben Effies gerät in Bewegung, als Callinghams zweite Frau, frisch von ihm verlassen, im Sterben liegt und Effie ihren Ex an ihr Sterbebett holen soll. Mit psychologischem Scharfsinn beleuchtet Powell Trunksucht, Eitelkeit und Verlogenheit der New Yorker Szene, ohne in Zynismus zu verfallen. Die Hauptfiguren sind trotz ihrer inneren Konflikte sympathisch, und der Leser identifiziert sich mit ihren emotionalen Schwächen. Diese Satire zeigt menschliche Züge, auch wenn gelegentlich Pathos auftritt. Ein informatives Nachwort der Übersetzerin Karin Lauer liefert wertvolle Hinweise zum historischen Kontext sowie zum Leben und Werk der zu Unrecht vergessenen Autorin.

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Das Glücksrad, Dawn Powell

Taal
Jaar van publicatie
1999
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(Hardcover)
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Titel
Das Glücksrad
Taal
Duits
Uitgever
Malik
Jaar van publicatie
1999
Formaat
Hardcover
ISBN10
3890291287
ISBN13
9783890291284
Reeks
Oorspronkelijke titel
Turn, magic wheel
Beoordeling
3,95 van 5
Aantekening
Obwohl erst 1999 veröffentlicht, ist Dawn Powells Glücksrad eine Wiederentdeckung, da der Roman bereits 1936 erschien. Die Geschichte spielt in der New Yorker Schriftstellerszene der 30er Jahre und bietet eine unterhaltsame, anrührende Satire. Im Mittelpunkt steht die stolze Effie, die seit 15 Jahren in selbstbetrügerischen Erinnerungen an ihren Ex-Mann, den gefeierten Literaten Andrew Callingham, lebt. Ihr bester Freund, der distanzierte Bohemien Dennis Orphen, hat Effies Geschichte in einen Roman verwandelt. Das statische Leben Effies gerät in Bewegung, als Callinghams zweite Frau, frisch von ihm verlassen, im Sterben liegt und Effie ihren Ex an ihr Sterbebett holen soll. Mit psychologischem Scharfsinn beleuchtet Powell Trunksucht, Eitelkeit und Verlogenheit der New Yorker Szene, ohne in Zynismus zu verfallen. Die Hauptfiguren sind trotz ihrer inneren Konflikte sympathisch, und der Leser identifiziert sich mit ihren emotionalen Schwächen. Diese Satire zeigt menschliche Züge, auch wenn gelegentlich Pathos auftritt. Ein informatives Nachwort der Übersetzerin Karin Lauer liefert wertvolle Hinweise zum historischen Kontext sowie zum Leben und Werk der zu Unrecht vergessenen Autorin.