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"Erst das Leben muss des Lebens Wert zeigen"

Der Syro-Iraner Lazarus Jaure und die Deutschen

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Wer bin ich? Für Menschen, die sich zwischen verschiedenen Ländern und Kulturen bewegen, erhält die Frage nach der eigenen Identität eine besondere Bedeutung. In diesem Buch thematisiert Martin Tamcke die Selbsterfahrung in der kulturellen Fremde nicht abstrakt und theoretisch, sondern konkret und anschaulich am dramatischen Lebensweg des „nestorianischen“ Christen Lazarus Jaure (1888–1978). Zum Studium nach Deutschland geschickt und früh auf sich selbst gestellt, vefolgte Lazarus gegen zahlreiche Widerstände seine wissenschaftlichen Ambitionen, wurde als Missionar zurück in seine persische Heimat entsandt, erfuhr dort Entfremdung und Demütigung durch die westlichen Missionswerke und wurde schließlich Zeuge des Völkermords an den Christen während des ersten Weltkriegs; er starb als Emigrant in den USA. Exemplarisch werden an dieser Biografie menschliche Grenzerfahrungen deutlich, und die Lektüre lädt zur Reflexion der eigenen Lebenswirklichkeit ein. Damit ist das Buch zugleich ein Versuch über Transkulturalität.

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"Erst das Leben muss des Lebens Wert zeigen", Martin Tamcke

Taal
Jaar van publicatie
2013
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(Paperback)
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Titel
"Erst das Leben muss des Lebens Wert zeigen"
Ondertitel
Der Syro-Iraner Lazarus Jaure und die Deutschen
Taal
Duits
Uitgever
Schiler
Jaar van publicatie
2013
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
170
ISBN10
3899304055
ISBN13
9783899304053
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Aantekening
Wer bin ich? Für Menschen, die sich zwischen verschiedenen Ländern und Kulturen bewegen, erhält die Frage nach der eigenen Identität eine besondere Bedeutung. In diesem Buch thematisiert Martin Tamcke die Selbsterfahrung in der kulturellen Fremde nicht abstrakt und theoretisch, sondern konkret und anschaulich am dramatischen Lebensweg des „nestorianischen“ Christen Lazarus Jaure (1888–1978). Zum Studium nach Deutschland geschickt und früh auf sich selbst gestellt, vefolgte Lazarus gegen zahlreiche Widerstände seine wissenschaftlichen Ambitionen, wurde als Missionar zurück in seine persische Heimat entsandt, erfuhr dort Entfremdung und Demütigung durch die westlichen Missionswerke und wurde schließlich Zeuge des Völkermords an den Christen während des ersten Weltkriegs; er starb als Emigrant in den USA. Exemplarisch werden an dieser Biografie menschliche Grenzerfahrungen deutlich, und die Lektüre lädt zur Reflexion der eigenen Lebenswirklichkeit ein. Damit ist das Buch zugleich ein Versuch über Transkulturalität.