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"Die Zukunft wird unser Sterben einmal anders beleuchten"

Opfer des katholisch-konservativen Widerstands in Tirol 1938-1945

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Siebzig Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg erinnert dieses Buch an Menschen in Tirol, die sich aus katholisch-konservativer Überzeugung dem totalen Machtanspruch des NS-Regimes widersetzten. Dazu gehören eine Ordensschwester, die sich der Beschlagnahmung ihres Klosters widersetzte, ein kritischer Priester, ein katholischer Familienvater, der seinen Kindern den Beitritt zur Hitlerjugend verbot, ein Mitglied des organisierten katholisch-konservativen Widerstands und eine einfache „Volksgenossin“, die unbedacht Kritik äußerte. Nach 1938 gerieten sie ins Visier der Gestapo und wurden häufig von MitbürgerInnen denunziert. Die Konsequenzen waren Folter, Haft, Konzentrationslager oder Todesstrafe. Feldgerichte verhängten Todesurteile gegen Soldaten für geringfügige Vergehen oder angebliche „Feigheit vor dem Feind“. Deserteure wurden sofort hingerichtet oder in Straflager geschickt, oft mit geringen Überlebenschancen. Selbst in den letzten Kriegstagen starben viele Mitglieder lokaler Widerstandsgruppen, während sie versuchten, ihre Heimatorte vor Zerstörung zu bewahren. Der Inhalt umfasst ein Vorwort, eine Einleitung zur Verfolgung der Opposition, den organisierten Widerstand, Opfer der Militärjustiz, individuelle Herausforderungen und die Rache am Widerstand, sowie ein Nachwort und eine Liste der Opfer.

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"Die Zukunft wird unser Sterben einmal anders beleuchten", Gisela Hormayr

Taal
Jaar van publicatie
2015
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(Hardcover)
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Titel
"Die Zukunft wird unser Sterben einmal anders beleuchten"
Ondertitel
Opfer des katholisch-konservativen Widerstands in Tirol 1938-1945
Taal
Duits
Uitgever
StudienVerl.
Jaar van publicatie
2015
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
310
ISBN10
3706554666
ISBN13
9783706554664
Reeks
Aantekening
Siebzig Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg erinnert dieses Buch an Menschen in Tirol, die sich aus katholisch-konservativer Überzeugung dem totalen Machtanspruch des NS-Regimes widersetzten. Dazu gehören eine Ordensschwester, die sich der Beschlagnahmung ihres Klosters widersetzte, ein kritischer Priester, ein katholischer Familienvater, der seinen Kindern den Beitritt zur Hitlerjugend verbot, ein Mitglied des organisierten katholisch-konservativen Widerstands und eine einfache „Volksgenossin“, die unbedacht Kritik äußerte. Nach 1938 gerieten sie ins Visier der Gestapo und wurden häufig von MitbürgerInnen denunziert. Die Konsequenzen waren Folter, Haft, Konzentrationslager oder Todesstrafe. Feldgerichte verhängten Todesurteile gegen Soldaten für geringfügige Vergehen oder angebliche „Feigheit vor dem Feind“. Deserteure wurden sofort hingerichtet oder in Straflager geschickt, oft mit geringen Überlebenschancen. Selbst in den letzten Kriegstagen starben viele Mitglieder lokaler Widerstandsgruppen, während sie versuchten, ihre Heimatorte vor Zerstörung zu bewahren. Der Inhalt umfasst ein Vorwort, eine Einleitung zur Verfolgung der Opposition, den organisierten Widerstand, Opfer der Militärjustiz, individuelle Herausforderungen und die Rache am Widerstand, sowie ein Nachwort und eine Liste der Opfer.