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Der Preis der Wende

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Die Vergangenheitsbewältigung ist auch nach dem Systemwechsel weder in Rußland, den GUS-Staaten noch in Moskaus ehemaligen Satellitenstaaten – mit Ausnahme der DDR – ein Thema. Die Täter der roten Verbrechen können in den Nachfolgestaaten unbehelligt leben und sogar wieder hohe politische Ämter übernehmen. Alles deutet darauf hin, daß die Wende in den Staaten des ehemaligen kommunistischen Machtbereiches nach einem geheimen Drehbuch, einem „Masterplan“ ablief: Gemäß Gorbatschows Deal mit den Westmächten, den Machtverlust der ehemaligen kommunistischen Eliten u. a. durch einen Freibrief zur Plünderung des Staatsvermögens zu kompensieren – der Preis dafür, daß die Wende in Form einer „sanften Revolution“ stattfinden konnte. Der Machtwechsel in der Ukraine hat jedoch gezeigt, daß die Legitimität der neuen Machthaber, die der Westen vorbehaltlos aktzeptierte, in ihren Ländern früher oder später in Frage gestellt werden könnte. Mit einem Vorwort des ungarischen Staatsministers a. D. Imre Pozsgay.

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Der Preis der Wende, Joseph Pozsgai

Taal
Jaar van publicatie
2006
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(Hardcover)
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Titel
Der Preis der Wende
Taal
Duits
Uitgever
Olzog
Jaar van publicatie
2006
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
246
ISBN10
3789281522
ISBN13
9783789281525
Reeks
Aantekening
Die Vergangenheitsbewältigung ist auch nach dem Systemwechsel weder in Rußland, den GUS-Staaten noch in Moskaus ehemaligen Satellitenstaaten – mit Ausnahme der DDR – ein Thema. Die Täter der roten Verbrechen können in den Nachfolgestaaten unbehelligt leben und sogar wieder hohe politische Ämter übernehmen. Alles deutet darauf hin, daß die Wende in den Staaten des ehemaligen kommunistischen Machtbereiches nach einem geheimen Drehbuch, einem „Masterplan“ ablief: Gemäß Gorbatschows Deal mit den Westmächten, den Machtverlust der ehemaligen kommunistischen Eliten u. a. durch einen Freibrief zur Plünderung des Staatsvermögens zu kompensieren – der Preis dafür, daß die Wende in Form einer „sanften Revolution“ stattfinden konnte. Der Machtwechsel in der Ukraine hat jedoch gezeigt, daß die Legitimität der neuen Machthaber, die der Westen vorbehaltlos aktzeptierte, in ihren Ländern früher oder später in Frage gestellt werden könnte. Mit einem Vorwort des ungarischen Staatsministers a. D. Imre Pozsgay.