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Weil der Boden selbst hier brennt ...

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Im Mittelpunkt dieser Quellenpublikation stehen die Tagebücher von Berta Fanta (1865–1918), die im Leo Baeck Institute New York entdeckt wurden, sowie die Familiengeschichte ihrer Tochter Else Bergmann. Diese Quellen werden textkritisch aufbereitet und ausführlich kommentiert. Während Berta Fanta und ihr Salon in der Forschung bisher oft nur im Kontext großer Männer betrachtet wurden, rückt diese Untersuchung die Frau selbst in den Fokus, die bedeutende Persönlichkeiten wie Franz Kafka, Max Brod und Albert Einstein um ihren Prager Salon versammelte. Der Herausgeber evaluiert seine Funde und bestimmt den ideengeschichtlichen Standort des Salons, insbesondere im Hinblick auf die Konflikte der offiziellen Schulphilosophie an der deutschen Universität Prag, die sich besonders im gescheiterten Habilitierungsversuch von Hugo Bergmann, dem Schwiegersohn des Hauses, widerspiegeln. Die Dreivölkermetropole Prag des frühen 20. Jahrhunderts ist mittlerweile weitgehend in Vergessenheit geraten. Ein besonderer Vorzug der Publikation ist das reichhaltige Bildmaterial, das nicht nur die Texte ergänzt, sondern auch von hohem dokumentarischen Wert ist und Einblicke in eine verlorene Welt bietet.

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Weil der Boden selbst hier brennt ..., Georg Gimpl

Taal
Jaar van publicatie
2001
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(Hardcover)
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Titel
Weil der Boden selbst hier brennt ...
Taal
Duits
Uitgever
Vitalis
Jaar van publicatie
2001
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
432
ISBN10
3934774970
ISBN13
9783934774971
Reeks
Aantekening
Im Mittelpunkt dieser Quellenpublikation stehen die Tagebücher von Berta Fanta (1865–1918), die im Leo Baeck Institute New York entdeckt wurden, sowie die Familiengeschichte ihrer Tochter Else Bergmann. Diese Quellen werden textkritisch aufbereitet und ausführlich kommentiert. Während Berta Fanta und ihr Salon in der Forschung bisher oft nur im Kontext großer Männer betrachtet wurden, rückt diese Untersuchung die Frau selbst in den Fokus, die bedeutende Persönlichkeiten wie Franz Kafka, Max Brod und Albert Einstein um ihren Prager Salon versammelte. Der Herausgeber evaluiert seine Funde und bestimmt den ideengeschichtlichen Standort des Salons, insbesondere im Hinblick auf die Konflikte der offiziellen Schulphilosophie an der deutschen Universität Prag, die sich besonders im gescheiterten Habilitierungsversuch von Hugo Bergmann, dem Schwiegersohn des Hauses, widerspiegeln. Die Dreivölkermetropole Prag des frühen 20. Jahrhunderts ist mittlerweile weitgehend in Vergessenheit geraten. Ein besonderer Vorzug der Publikation ist das reichhaltige Bildmaterial, das nicht nur die Texte ergänzt, sondern auch von hohem dokumentarischen Wert ist und Einblicke in eine verlorene Welt bietet.