Bookbot

Stiller

Roman

Auteurs

Boekbeoordeling

Parameters

  • 437bladzijden
  • 16 uur lezen

Meer over het boek

Bei der Einreise in die Schweiz wird Mr. White festgenommen, da er mit dem verschwundenen Bildhauer Anatol Ludwig Stiller identifiziert wird. Aussagen von Freunden, seinem Bruder, seiner Frau Julika und dem Staatsanwalt unterstützen diesen Verdacht. Doch in seinen Aufzeichnungen in der Untersuchungshaft wehrt sich Mr. White gegen diese Festlegung und betont: „Ich bin nicht Stiller!“ Er versucht, dieser Identitätszuweisung zu entkommen, da sie ihm fragwürdig erscheint und er sich die Freiheit bewahren möchte, ein anderer zu sein. Das Ich wird hier zur Behauptung der Welt, der eine Gegenbehauptung, ein Nicht-Ich, entgegengesetzt wird. Anstelle des Ichs tritt ein fingiertes Ich auf, und das Ich wird zum Objekt. Romantechnisch wird das Ich zu einem Kriminalfall. Frisch hat sich durch diese Form, die sowohl Handlung als auch Problematik ist, in einen anderen verwandelt, der nun nicht von Stiller, sondern von sich selbst erzählt. Für ihn ist Stiller der andere, dessen Identität er nachforscht, da man ständig behauptet, er sei identisch mit ihm. Diese Romanform ermöglicht eine Selbstdarstellung, die den Leser einbezieht und zum Mitmachen anregt. Ohne diese Mitwirkung bleibt Stiller weder lesbar noch begreifbar.

Een boek kopen

Stiller, Max Frisch

Taal
Jaar van publicatie
2001
Bindwijze
(Hardcover)
We hebben dit exemplaar niet meer.
of
Beschikbare uitgave bekijken

Betaalmethoden

4,0
Zeer goed
1502 Beoordelingen

We missen je recensie hier.

Titel
Stiller
Ondertitel
Roman
Taal
Duits
Auteurs
Max Frisch
Uitgever
Suhrkamp
Jaar van publicatie
2001
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
437
ISBN10
3518397109
ISBN13
9783518397107
Reeks
Oorspronkelijke titel
Stiller
Beoordeling
3,95 van 5
Aantekening
Bei der Einreise in die Schweiz wird Mr. White festgenommen, da er mit dem verschwundenen Bildhauer Anatol Ludwig Stiller identifiziert wird. Aussagen von Freunden, seinem Bruder, seiner Frau Julika und dem Staatsanwalt unterstützen diesen Verdacht. Doch in seinen Aufzeichnungen in der Untersuchungshaft wehrt sich Mr. White gegen diese Festlegung und betont: „Ich bin nicht Stiller!“ Er versucht, dieser Identitätszuweisung zu entkommen, da sie ihm fragwürdig erscheint und er sich die Freiheit bewahren möchte, ein anderer zu sein. Das Ich wird hier zur Behauptung der Welt, der eine Gegenbehauptung, ein Nicht-Ich, entgegengesetzt wird. Anstelle des Ichs tritt ein fingiertes Ich auf, und das Ich wird zum Objekt. Romantechnisch wird das Ich zu einem Kriminalfall. Frisch hat sich durch diese Form, die sowohl Handlung als auch Problematik ist, in einen anderen verwandelt, der nun nicht von Stiller, sondern von sich selbst erzählt. Für ihn ist Stiller der andere, dessen Identität er nachforscht, da man ständig behauptet, er sei identisch mit ihm. Diese Romanform ermöglicht eine Selbstdarstellung, die den Leser einbezieht und zum Mitmachen anregt. Ohne diese Mitwirkung bleibt Stiller weder lesbar noch begreifbar.