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Im Zeichen des Hirten und des Lammes

Mitgift und Gift biblischer Bilder

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Die aktuelle Brisanz des Hirtenbildes für die heutige Kirche – dieses Buch vermittelt jenseits traditioneller Klischees ungeahnte Aktualität. Es ist an der Zeit, das gemeinsame Hirtentum aller Christinnen und Christen und darüber hinaus aller Menschen ins Bewußtsein zu rufen. Mit mentalem und emotionalen Elan arbeitet der Verfasser daran, das archetypisch verwurzelte, jedoch der Mißdeutung und dem Mißbrauch ausgesetzte Hirtenbild als attraktives Lernmodell wiederzuentdecken und zu aktualisieren. Im ersten Teil wird die Aufmerksamkeit auf die fünftausendjährige Wirkungsgeschichte des Hirtenbildes gelenkt. Die historische Palette bietet das schillernde Farbenspiel eines Ursymbols. Im zweiten Teil findet die „Rettungsaktion“ statt. Es werden Deutungen unternommen, die der Entwicklung eines humanen und gläubigen Alltagsethos dienen. Sie sind sowohl humanwissenschaftlich als auch biblisch-theologisch und spirituell fundiert und vermeiden lebensfremde Idealisierungen. Die gefährliche Ambivalenz der Auslegung von Metaphern wird kritisch wahrgenommen und in ihrem positiven Aspekt konstruktiv verstärkt. In einer nachfolgenden Betrachtung erscheint das kosmisch-apokalyptische Lamm, das in paradoxer Umkehr zum Hirten der geheiligten Herde wird, am Horizont: ein Fanal und Finale, das Hoffnung bewirkt.

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Im Zeichen des Hirten und des Lammes, Hermann Stenger, Robert Oberforcher

Taal
Jaar van publicatie
2000
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(Hardcover)
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Titel
Im Zeichen des Hirten und des Lammes
Ondertitel
Mitgift und Gift biblischer Bilder
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2000
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
368
ISBN10
3702222650
ISBN13
9783702222659
Reeks
Aantekening
Die aktuelle Brisanz des Hirtenbildes für die heutige Kirche – dieses Buch vermittelt jenseits traditioneller Klischees ungeahnte Aktualität. Es ist an der Zeit, das gemeinsame Hirtentum aller Christinnen und Christen und darüber hinaus aller Menschen ins Bewußtsein zu rufen. Mit mentalem und emotionalen Elan arbeitet der Verfasser daran, das archetypisch verwurzelte, jedoch der Mißdeutung und dem Mißbrauch ausgesetzte Hirtenbild als attraktives Lernmodell wiederzuentdecken und zu aktualisieren. Im ersten Teil wird die Aufmerksamkeit auf die fünftausendjährige Wirkungsgeschichte des Hirtenbildes gelenkt. Die historische Palette bietet das schillernde Farbenspiel eines Ursymbols. Im zweiten Teil findet die „Rettungsaktion“ statt. Es werden Deutungen unternommen, die der Entwicklung eines humanen und gläubigen Alltagsethos dienen. Sie sind sowohl humanwissenschaftlich als auch biblisch-theologisch und spirituell fundiert und vermeiden lebensfremde Idealisierungen. Die gefährliche Ambivalenz der Auslegung von Metaphern wird kritisch wahrgenommen und in ihrem positiven Aspekt konstruktiv verstärkt. In einer nachfolgenden Betrachtung erscheint das kosmisch-apokalyptische Lamm, das in paradoxer Umkehr zum Hirten der geheiligten Herde wird, am Horizont: ein Fanal und Finale, das Hoffnung bewirkt.