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Spiel auf vielen Trommeln

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Wie verhalten sich Menschen, wenn Selbstverständlichkeiten in Frage gestellt werden und Gewohnheiten verloren gehen? In den hier versammelten Erzählungen sehen sich die Protagonisten neuen Situationen gegenüber, die sie zwingen, sich neu zu definieren und Fragen nach Existenz und Individualität zu stellen. Einige finden einen neuen Weg, während andere drohen, sich zu verlieren. Der Schriftsteller Samborski begegnet seinem Alter Ego, einem Phantom, das ihn nicht mehr verlässt und an seinem Schreibtisch sitzt, während er selbst zunehmend verschwindet. In der Titelgeschichte lebt die Ich-Erzählerin vorübergehend in einer fremden Großstadt und bricht aus der Monotonie ihres Alltags aus. Sie schließt sich den Bewohnern einer Wagenburg an und durchläuft einen Prozess der Selbstentfremdung, der sie dazu bringt, wechselnde Identitäten anzunehmen: Als Girlie in schweren Boots besucht sie Discos und liest über Britney Spears, als Türkin verbringt sie Zeit mit einer Großfamilie, und als Geschäftsmann steigt sie in Hotels ab, hinterlässt jedoch Spuren von Rasierschaum im Waschbecken. Das „Spiel auf vielen Trommeln“, das aus der Wagenburg erklingt, wird zum Sinnbild für die verwirrende Vielschichtigkeit der Seinsformen.

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Spiel auf vielen Trommeln, Olga Tokarczuk

Taal
Jaar van publicatie
2006
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(Hardcover),
Staat van het boek
Goed
Prijs
€ 7,49

Betaalmethoden

4,0
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872 Beoordelingen

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Titel
Spiel auf vielen Trommeln
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2006
Formaat
Hardcover
ISBN10
3882211075
ISBN13
9783882211078
Reeks
Eerste editie
2001
Oorspronkelijke titel
Gra na wielu bębenkach
Beoordeling
3,95 van 5
Aantekening
Wie verhalten sich Menschen, wenn Selbstverständlichkeiten in Frage gestellt werden und Gewohnheiten verloren gehen? In den hier versammelten Erzählungen sehen sich die Protagonisten neuen Situationen gegenüber, die sie zwingen, sich neu zu definieren und Fragen nach Existenz und Individualität zu stellen. Einige finden einen neuen Weg, während andere drohen, sich zu verlieren. Der Schriftsteller Samborski begegnet seinem Alter Ego, einem Phantom, das ihn nicht mehr verlässt und an seinem Schreibtisch sitzt, während er selbst zunehmend verschwindet. In der Titelgeschichte lebt die Ich-Erzählerin vorübergehend in einer fremden Großstadt und bricht aus der Monotonie ihres Alltags aus. Sie schließt sich den Bewohnern einer Wagenburg an und durchläuft einen Prozess der Selbstentfremdung, der sie dazu bringt, wechselnde Identitäten anzunehmen: Als Girlie in schweren Boots besucht sie Discos und liest über Britney Spears, als Türkin verbringt sie Zeit mit einer Großfamilie, und als Geschäftsmann steigt sie in Hotels ab, hinterlässt jedoch Spuren von Rasierschaum im Waschbecken. Das „Spiel auf vielen Trommeln“, das aus der Wagenburg erklingt, wird zum Sinnbild für die verwirrende Vielschichtigkeit der Seinsformen.