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Das Nadelöhr der Freiheit

Unzensierte Erinnerungen eines ostdeutschen Studentenpfarrers

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Harro Lucht lebte von 1950 bis 1957 in der DDR und dann noch einmal von 1963 bis 1989; dazwischen und danach war er Bundesdeutscher. Er gehörte in der DDR zu den Unangepassten, den Freigeistern, den Ermöglichern. Als Jugendlicher fand Harro Lucht, dessen Vater viele Jahre lang als marxistischer Dissident inhaftiert war, eine Heimat in der Jungen Gemeinde und studierte evangelische Theologie. Er setzte sich mit dem Lebenswerk Mahatma Gandhis und Martin Luther Kings sowie mit dem Bekenntniswiderstand evangelischer Christen im Nationalsozialismus auseinander und lernte von ihnen, dass christlicher Glaube nur lebendig ist, wenn er gesellschaftspolitische Konsequenzen nicht scheut, wissend, dass dieser Weg oft Leiden und Ablehnung mit sich bringt. Für viele, die ihn in den 1980er Jahren erlebten, war sein unkonventionelles Wirken als Greifswalder Studentenpfarrer eine mutmachende, prägende Erfahrung. Seine ESG bot Raum für Gespräche mit allen, die sich für eine freiere Gesellschaftsordnung einsetzten: mit Christen und Marxisten, mit Oppositionellen, Schriftstellern, Philosophen und Theaterleuten. Natürlich wurde er deshalb von der Staatssicherheit überwacht. Vor seiner Greifswalder Zeit war Harro Lucht Pfarrer in Cottbus, später in einer Gemeinde in Prenzlauer Berg. In seinen Erinnerungen berichtet er vom Schwanken zwischen Angst und Mut, von Zurückhaltung und Wagnis.

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Das Nadelöhr der Freiheit, Harro Lucht

Taal
Jaar van publicatie
2022
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Titel
Das Nadelöhr der Freiheit
Ondertitel
Unzensierte Erinnerungen eines ostdeutschen Studentenpfarrers
Taal
Duits
Uitgever
Lukas Verlag
Jaar van publicatie
2022
ISBN10
3867324042
ISBN13
9783867324045
Reeks
Aantekening
Harro Lucht lebte von 1950 bis 1957 in der DDR und dann noch einmal von 1963 bis 1989; dazwischen und danach war er Bundesdeutscher. Er gehörte in der DDR zu den Unangepassten, den Freigeistern, den Ermöglichern. Als Jugendlicher fand Harro Lucht, dessen Vater viele Jahre lang als marxistischer Dissident inhaftiert war, eine Heimat in der Jungen Gemeinde und studierte evangelische Theologie. Er setzte sich mit dem Lebenswerk Mahatma Gandhis und Martin Luther Kings sowie mit dem Bekenntniswiderstand evangelischer Christen im Nationalsozialismus auseinander und lernte von ihnen, dass christlicher Glaube nur lebendig ist, wenn er gesellschaftspolitische Konsequenzen nicht scheut, wissend, dass dieser Weg oft Leiden und Ablehnung mit sich bringt. Für viele, die ihn in den 1980er Jahren erlebten, war sein unkonventionelles Wirken als Greifswalder Studentenpfarrer eine mutmachende, prägende Erfahrung. Seine ESG bot Raum für Gespräche mit allen, die sich für eine freiere Gesellschaftsordnung einsetzten: mit Christen und Marxisten, mit Oppositionellen, Schriftstellern, Philosophen und Theaterleuten. Natürlich wurde er deshalb von der Staatssicherheit überwacht. Vor seiner Greifswalder Zeit war Harro Lucht Pfarrer in Cottbus, später in einer Gemeinde in Prenzlauer Berg. In seinen Erinnerungen berichtet er vom Schwanken zwischen Angst und Mut, von Zurückhaltung und Wagnis.