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Rekonstruktion

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Überleben bedeutet noch nicht leben. „Narodila jsem se, když mi bylo devět let, deset měsíců a sedm dní,“ beginnt Eliška, die Protagonistin des Romans Rekonstrukce, ihre Erzählung. Eliška lebt in dem stillen Haus ihrer mürrischen Tante, und ihr Leben interessiert niemanden. Oder so scheint es, judging by the cautious reactions of those around her. Eliška wurde aus einem Mord geboren. Ihre Mutter tötete ihren jüngeren Bruder und anschließend sich selbst. Bis zu diesem Zeitpunkt führten sie ein durchschnittliches Leben, in dem nichts auf die bevorstehenden tragischen Ereignisse hindeutete. Es gab keinen Abschiedsbrief, und die Zeugen des letzten Tages der verstummten Mutter mit ihrem Kind bemerkten nichts Auffälliges. Daher wächst Eliška mit einer zehnjährigen Leere anstelle einer Kindheit auf, die sie im Erwachsenenalter zu klären beschließt. Warum hat die Mutter das getan? Und warum hat sie sie nicht mitgenommen? Der Roman thematisiert die Anziehungskraft leerer Räume und die Verlockung des Falls in die Dunkelheit. Manchmal genügt wenig, etwa der Versuch, ein Gleichgewicht im Leben zu finden — und plötzlich schwankt man über dem Abgrund.

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Rekonstruktion, Raija Hauck

Taal
Jaar van publicatie
2022
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(Hardcover)
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Betaalmethoden

3,8
Zeer goed
3477 Beoordelingen

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Titel
Rekonstruktion
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2022
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
360
ISBN10
3990295349
ISBN13
9783990295342
Reeks
Beoordeling
3,8 van 5
Aantekening
Überleben bedeutet noch nicht leben. „Narodila jsem se, když mi bylo devět let, deset měsíců a sedm dní,“ beginnt Eliška, die Protagonistin des Romans Rekonstrukce, ihre Erzählung. Eliška lebt in dem stillen Haus ihrer mürrischen Tante, und ihr Leben interessiert niemanden. Oder so scheint es, judging by the cautious reactions of those around her. Eliška wurde aus einem Mord geboren. Ihre Mutter tötete ihren jüngeren Bruder und anschließend sich selbst. Bis zu diesem Zeitpunkt führten sie ein durchschnittliches Leben, in dem nichts auf die bevorstehenden tragischen Ereignisse hindeutete. Es gab keinen Abschiedsbrief, und die Zeugen des letzten Tages der verstummten Mutter mit ihrem Kind bemerkten nichts Auffälliges. Daher wächst Eliška mit einer zehnjährigen Leere anstelle einer Kindheit auf, die sie im Erwachsenenalter zu klären beschließt. Warum hat die Mutter das getan? Und warum hat sie sie nicht mitgenommen? Der Roman thematisiert die Anziehungskraft leerer Räume und die Verlockung des Falls in die Dunkelheit. Manchmal genügt wenig, etwa der Versuch, ein Gleichgewicht im Leben zu finden — und plötzlich schwankt man über dem Abgrund.