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Die Stadt und die Anderen

Fremdheit in Selbstzeugnissen und Chroniken des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit

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Stadte waren und sind Orte der Begegnung mit Fremden. Wer oder was als 'fremd' angesehen wird, ist immer abhangig von der Definition des Eigenen. Die Konstruktion von Fremdheit dient damit auch der Sinnstiftung mit Blick auf die eigene Identitat. Stadtische Selbstzeugnisse und Chroniken des Spatmittelalters und der Fruhen Neuzeit reflektieren diese Zusammenhange in unterschiedlicher Weise. Gelegentlich erscheinen die Autoren als neugierig und offen, um sich das Fremde anzueignen, vielfach zeigen sie sich aber auch vorurteilsbehaftet und ablehnend, um die Abgrenzung zur Bildung und Scharfung der eigenen, der familiaren oder einer gemeindlich-kollektiven Identitat zu nutzen. In dieser Perspektive widmet sich der Band Texten aus Norddeutschland, Franken, Oberdeutschland, Italien und England sowie nicht zuletzt dem Werk des Kolner Ratsherrn und Chronisten Hermann Weinsberg (1518-1597), das als das umfangreichste stadtische Selbstzeugnis des 16. Jahrhunderts gilt

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Die Stadt und die Anderen, Andreas Rutz

Taal
Jaar van publicatie
2021
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(Hardcover)
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Titel
Die Stadt und die Anderen
Ondertitel
Fremdheit in Selbstzeugnissen und Chroniken des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2021
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
304
ISBN10
3412521051
ISBN13
9783412521059
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Aantekening
Stadte waren und sind Orte der Begegnung mit Fremden. Wer oder was als 'fremd' angesehen wird, ist immer abhangig von der Definition des Eigenen. Die Konstruktion von Fremdheit dient damit auch der Sinnstiftung mit Blick auf die eigene Identitat. Stadtische Selbstzeugnisse und Chroniken des Spatmittelalters und der Fruhen Neuzeit reflektieren diese Zusammenhange in unterschiedlicher Weise. Gelegentlich erscheinen die Autoren als neugierig und offen, um sich das Fremde anzueignen, vielfach zeigen sie sich aber auch vorurteilsbehaftet und ablehnend, um die Abgrenzung zur Bildung und Scharfung der eigenen, der familiaren oder einer gemeindlich-kollektiven Identitat zu nutzen. In dieser Perspektive widmet sich der Band Texten aus Norddeutschland, Franken, Oberdeutschland, Italien und England sowie nicht zuletzt dem Werk des Kolner Ratsherrn und Chronisten Hermann Weinsberg (1518-1597), das als das umfangreichste stadtische Selbstzeugnis des 16. Jahrhunderts gilt