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Carl Banck und die Musikkritik in Dresden 1846-1889

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Carl Banck (1809–1889), Musikkritiker, Pädagoge, Komponist und Herausgeber, prägte über 40 Jahre lang das Feuilleton Dresdens. Mit über 2000 Musikkritiken, die nahezu täglich im „Dresdner Journal“ erschienen, trug er entscheidend zur Vermittlung musikalischen Wissens und zur Differenzierung des Repertoires in Sachsen bei. Der vorliegende Band versteht sich als Grundlagenforschung über den weitgehend vergessenen Banck und präsentiert seine Konzert- und Opernrezensionen sowie musiktheoretische Vorbilder in einem diskursanalytischen Ansatz. Banck setzte sich unermüdlich für die Etablierung von Beethovens Spätwerk ein und thematisiert in seinen Kritiken auch den „Repertoirestreit“ mit Richard Wagner über das Tempo in Mozarts Opern. Zudem zeigt er eine differenzierte, jedoch ablehnende Haltung gegenüber den „Zukunftsmusikern“ um Franz Liszt und Johannes Brahms, dem mutmaßlichen Gegenspieler der „Neudeutschen“. Banck repräsentiert einen gerechten, manchmal scharfzüngigen Kritiker, dem die musikalische Grundbildung des Publikums am Herzen lag. Seine Leipziger Jahre, in denen er als einer der ersten Mitarbeiter der „Neuen Zeitschrift für Musik“ wirkte, bilden die Basis seiner musikjournalistischen Karriere und erfordern eine eingehende Betrachtung der Spezifika beider Medientypen.

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Carl Banck und die Musikkritik in Dresden 1846-1889, Theresa Henkel

Taal
Jaar van publicatie
2021
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(Hardcover)
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Titel
Carl Banck und die Musikkritik in Dresden 1846-1889
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2021
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
313
ISBN10
3940768979
ISBN13
9783940768971
Reeks
Aantekening
Carl Banck (1809–1889), Musikkritiker, Pädagoge, Komponist und Herausgeber, prägte über 40 Jahre lang das Feuilleton Dresdens. Mit über 2000 Musikkritiken, die nahezu täglich im „Dresdner Journal“ erschienen, trug er entscheidend zur Vermittlung musikalischen Wissens und zur Differenzierung des Repertoires in Sachsen bei. Der vorliegende Band versteht sich als Grundlagenforschung über den weitgehend vergessenen Banck und präsentiert seine Konzert- und Opernrezensionen sowie musiktheoretische Vorbilder in einem diskursanalytischen Ansatz. Banck setzte sich unermüdlich für die Etablierung von Beethovens Spätwerk ein und thematisiert in seinen Kritiken auch den „Repertoirestreit“ mit Richard Wagner über das Tempo in Mozarts Opern. Zudem zeigt er eine differenzierte, jedoch ablehnende Haltung gegenüber den „Zukunftsmusikern“ um Franz Liszt und Johannes Brahms, dem mutmaßlichen Gegenspieler der „Neudeutschen“. Banck repräsentiert einen gerechten, manchmal scharfzüngigen Kritiker, dem die musikalische Grundbildung des Publikums am Herzen lag. Seine Leipziger Jahre, in denen er als einer der ersten Mitarbeiter der „Neuen Zeitschrift für Musik“ wirkte, bilden die Basis seiner musikjournalistischen Karriere und erfordern eine eingehende Betrachtung der Spezifika beider Medientypen.