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Die Rückkehr der Religion in die politische Öffentlichkeit

Religiöse Frames in westlichen Mediendebatten über bewaffnete Konflikte nach dem Ende des Kalten Krieges (1990–2012)

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Die Politisierung von Religion in bewaffneten Konflikten ist eine globale Herausforderung, die innerhalb politikwissenschaftlicher Debatten intensiv erforscht wird. Doch warum fallt es westlichen Gesellschaften so schwer, in kritische und differenzierte Formen der Auseinandersetzung mit religiosen Rechtfertigungen von Gewalt zu treten? Die empirischen Befunde zeigen erstmals auf Grundlage einer korpusanalytischen Langzeitanalyse westlicher Konfliktdebatten (460.917 Zeitungsartikel), wie religiose Identitaten nach dem Ende des Kalten Krieges zu primaren Referenzkategorien fur die Beschreibung nicht-westlicher Kollektive werden. In diesem diskursiven Gesamtkontext entfalten religiose Begrundungen von Gewalt ihre besondere Wirkung.

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Die Rückkehr der Religion in die politische Öffentlichkeit, Maximilian Overbeck

Taal
Jaar van publicatie
2021
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(Paperback)
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Titel
Die Rückkehr der Religion in die politische Öffentlichkeit
Ondertitel
Religiöse Frames in westlichen Mediendebatten über bewaffnete Konflikte nach dem Ende des Kalten Krieges (1990–2012)
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2021
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
160
ISBN10
3828846734
ISBN13
9783828846739
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Aantekening
Die Politisierung von Religion in bewaffneten Konflikten ist eine globale Herausforderung, die innerhalb politikwissenschaftlicher Debatten intensiv erforscht wird. Doch warum fallt es westlichen Gesellschaften so schwer, in kritische und differenzierte Formen der Auseinandersetzung mit religiosen Rechtfertigungen von Gewalt zu treten? Die empirischen Befunde zeigen erstmals auf Grundlage einer korpusanalytischen Langzeitanalyse westlicher Konfliktdebatten (460.917 Zeitungsartikel), wie religiose Identitaten nach dem Ende des Kalten Krieges zu primaren Referenzkategorien fur die Beschreibung nicht-westlicher Kollektive werden. In diesem diskursiven Gesamtkontext entfalten religiose Begrundungen von Gewalt ihre besondere Wirkung.