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Die Wahlverwandtschaften

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Einem Terminus aus der Naturwissenschaft entlehnte Goethe den Begriff Wahlverwandschaft. Damit bezeichnet man bekanntlich in der Chemie das Verhalten von Elementen, die bei Annäherung an einen anderen Stoff ihre ursprüngliche Verbindung lösen, um sich mit dem neuen Element zu verbinden. Diesen chemischen Prozess übertrug der Dichterfürst auf den menschlichen Bereich und gestaltete in seinem zweiteiligen Roman das Problem von Notwendigkeit und Freiheit in der Liebesbeziehung der Geschlechter. Bei seinem Erscheinen im Jahre 1809 traf das Werk, das längst zur Weltliteratur zählt, noch auf ein sehr unterschiedliches Echo.

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3,8
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Taal
Duits
Jaar van publicatie
2011
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
224
ISBN10
3872911848
ISBN13
9783872911841
Reeks
Beoordeling
3,8 van 5
Aantekening
Einem Terminus aus der Naturwissenschaft entlehnte Goethe den Begriff Wahlverwandschaft. Damit bezeichnet man bekanntlich in der Chemie das Verhalten von Elementen, die bei Annäherung an einen anderen Stoff ihre ursprüngliche Verbindung lösen, um sich mit dem neuen Element zu verbinden. Diesen chemischen Prozess übertrug der Dichterfürst auf den menschlichen Bereich und gestaltete in seinem zweiteiligen Roman das Problem von Notwendigkeit und Freiheit in der Liebesbeziehung der Geschlechter. Bei seinem Erscheinen im Jahre 1809 traf das Werk, das längst zur Weltliteratur zählt, noch auf ein sehr unterschiedliches Echo.