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Labitzke Farben

Archäologische Untersuchung einer Stadtutopie

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Im Sinne einer Archäologie der Gegenwart untersucht die Publikation die Zwischennutzungen des Labitzke-Areals in Zürich. Auf dem Gelände der ehemaligen Farbenfabrik siedelten sich während rund 25 Jahren Autowerkstätten, Migrationsvereine, Clubs, Wohngemeinschaften, eine Moschee oder sogar ein Bordell an. Es entstand ein einzigartiger Ort, der zu einem gesellschaftlichen Labor für neue Formen des Zusammenlebens wurde. Nach dem Verkauf des Areals an ein grosses Immobilienunternehmen war es bis zur Räumung im Jahr 2014 ausserdem Schauplatz eines Kampfs von Mieterinnen und Besetzern um das 'Recht auf Stadt'. Die Autorin Diana Bärmann erzählt die Arealgeschichte vielstimmig mit einem detaillierten Faltplan, einer 'Verdrängungskarte', einer Interviewcollage und einer Sammlung mit Objektzeichnungen. Das Buch gibt die Innensicht der Autorin wieder, die als Bewohnerin des Areals einen privilegierten Zugang hatte. Es gelingt ihr, unterschiedliche lebensweltliche Aspekte, Material aus vielfältigen Recherchen und heterogene methodische Zugänge zusammenzuführen. Raffinierte Verweissysteme machen verschiedene Lektürewege möglich und verbinden Fotografie, Text, Zeichnung und Karte dieses Buchobjekts elegant miteinander. Texte von Rohit Jain, Renée Tribble und Anne Vogelpohl stellen die Mikrountersuchung in einen grösseren Kontext

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Labitzke Farben, Diana Bärmann

Taal
Jaar van publicatie
2020
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Titel
Labitzke Farben
Ondertitel
Archäologische Untersuchung einer Stadtutopie
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2020
Aantal pagina's
240
ISBN10
3909928552
ISBN13
9783909928552
Reeks
Aantekening
Im Sinne einer Archäologie der Gegenwart untersucht die Publikation die Zwischennutzungen des Labitzke-Areals in Zürich. Auf dem Gelände der ehemaligen Farbenfabrik siedelten sich während rund 25 Jahren Autowerkstätten, Migrationsvereine, Clubs, Wohngemeinschaften, eine Moschee oder sogar ein Bordell an. Es entstand ein einzigartiger Ort, der zu einem gesellschaftlichen Labor für neue Formen des Zusammenlebens wurde. Nach dem Verkauf des Areals an ein grosses Immobilienunternehmen war es bis zur Räumung im Jahr 2014 ausserdem Schauplatz eines Kampfs von Mieterinnen und Besetzern um das 'Recht auf Stadt'. Die Autorin Diana Bärmann erzählt die Arealgeschichte vielstimmig mit einem detaillierten Faltplan, einer 'Verdrängungskarte', einer Interviewcollage und einer Sammlung mit Objektzeichnungen. Das Buch gibt die Innensicht der Autorin wieder, die als Bewohnerin des Areals einen privilegierten Zugang hatte. Es gelingt ihr, unterschiedliche lebensweltliche Aspekte, Material aus vielfältigen Recherchen und heterogene methodische Zugänge zusammenzuführen. Raffinierte Verweissysteme machen verschiedene Lektürewege möglich und verbinden Fotografie, Text, Zeichnung und Karte dieses Buchobjekts elegant miteinander. Texte von Rohit Jain, Renée Tribble und Anne Vogelpohl stellen die Mikrountersuchung in einen grösseren Kontext