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Die Bernsteinhexe Maria Schweidler

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Während die katholische Kirche noch im frühen Mittelalter den aus heidnischer Vorzeit erhalten gebliebenen Dämonenglauben lediglich als Irrglaube verwarf, übernahm seit 1232 die Inquisition als Behörde des "päpstlichen Stuhles" die Ketzer- und Hexenverfolgung. Sie währte über ein halbes Jahrtausend. Noch 1728 wurden in Östereich sechs Hexenmeister und sieben Hexen lebendig verbrannt. Im gleichen Jahr verbot man in Preußen die Hexenverfolgung und die Folter 1740 durch Kabinettbeschluß, dem sich die anderen deutschen Länder anschlossen. Meinholds zunächst als "Die Pfarrerstochter von Coserow" (1826) entstandene und nach Umarbeitung 1843 als "Die Bernsteinhexe" erschienene Erzählung ist eine zeithistorisch getreue Widerspiegelung der Verhältnisse während des dreißigjährigen Krieges.

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Die Bernsteinhexe Maria Schweidler, Wilhelm Meinhold

Taal
Jaar van publicatie
1992
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(Hardcover)
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Taal
Duits
Uitgever
Vision
Jaar van publicatie
1992
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
216
ISBN10
3928787020
ISBN13
9783928787024
Reeks
Beoordeling
3,65 van 5
Aantekening
Während die katholische Kirche noch im frühen Mittelalter den aus heidnischer Vorzeit erhalten gebliebenen Dämonenglauben lediglich als Irrglaube verwarf, übernahm seit 1232 die Inquisition als Behörde des "päpstlichen Stuhles" die Ketzer- und Hexenverfolgung. Sie währte über ein halbes Jahrtausend. Noch 1728 wurden in Östereich sechs Hexenmeister und sieben Hexen lebendig verbrannt. Im gleichen Jahr verbot man in Preußen die Hexenverfolgung und die Folter 1740 durch Kabinettbeschluß, dem sich die anderen deutschen Länder anschlossen. Meinholds zunächst als "Die Pfarrerstochter von Coserow" (1826) entstandene und nach Umarbeitung 1843 als "Die Bernsteinhexe" erschienene Erzählung ist eine zeithistorisch getreue Widerspiegelung der Verhältnisse während des dreißigjährigen Krieges.