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Pränataldiagnostik und die UN-Behindertenrechtskonvention, ein sozialer Konflikt?

Eine qualitative Studie

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Seit zehn Jahren sind nicht-invasive, genetische Pränataltests auf dem deutschen Markt erhältlich. Sie brachten eine neue Dynamik in ein ohnehin ethisch aufgeladenes Feld: das der vorgeburtlichen, medizinischen Untersuchungen (Pränatal­diagnostik). Vor diesem Hintergrund wird in der vorliegenden Arbeit die aktuelle Situation der Pränataldiagnostik (PND) in Deutschland untersucht. Die zentrale Frage lautet, ob es zwischen der PND und der UN-Behindertenrechtskonvention einen sozialen Konflikt gibt. Die Rechte von Menschen mit Behinderung wurden 2009 durch die Anerkennung des Völkerrechtsvertrags nicht nur auf juristischer Ebene gestärkt. Seither sind zahlreiche vor allem politische Maßnahmen eingeleitet worden, die zu einem grundlegenden sozialen Wandel führen sollen. Die Logik der Stärkung der Menschenrechte von Menschen mit Behinderung stößt immer wieder am Norm­programm der medizinischen Schwangerenvorsorge an. Beide Praxen scheinen nicht nur unvereinbar, sondern gar widersprüchlich.

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Pränataldiagnostik und die UN-Behindertenrechtskonvention, ein sozialer Konflikt?, Victoria Fischer

Taal
Jaar van publicatie
2021
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(Paperback)
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Titel
Pränataldiagnostik und die UN-Behindertenrechtskonvention, ein sozialer Konflikt?
Ondertitel
Eine qualitative Studie
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2021
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
288
ISBN10
3831649383
ISBN13
9783831649389
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Aantekening
Seit zehn Jahren sind nicht-invasive, genetische Pränataltests auf dem deutschen Markt erhältlich. Sie brachten eine neue Dynamik in ein ohnehin ethisch aufgeladenes Feld: das der vorgeburtlichen, medizinischen Untersuchungen (Pränatal­diagnostik). Vor diesem Hintergrund wird in der vorliegenden Arbeit die aktuelle Situation der Pränataldiagnostik (PND) in Deutschland untersucht. Die zentrale Frage lautet, ob es zwischen der PND und der UN-Behindertenrechtskonvention einen sozialen Konflikt gibt. Die Rechte von Menschen mit Behinderung wurden 2009 durch die Anerkennung des Völkerrechtsvertrags nicht nur auf juristischer Ebene gestärkt. Seither sind zahlreiche vor allem politische Maßnahmen eingeleitet worden, die zu einem grundlegenden sozialen Wandel führen sollen. Die Logik der Stärkung der Menschenrechte von Menschen mit Behinderung stößt immer wieder am Norm­programm der medizinischen Schwangerenvorsorge an. Beide Praxen scheinen nicht nur unvereinbar, sondern gar widersprüchlich.